55 Tricks Spamfilter zu
vermeiden
Jede fünfte E-Mail wird
irrtümlich blockiert
Waghäusel, den 3. Juni 2004
Der Anteil unerwünschter E-Mail-Werbung liegt in Deutschland bei
74%. Damit trotz dieser Werbeflut noch reguläre
E-Mail-Kommunikation möglich ist, werden Spamfilter eingesetzt.
Aber wo gehobelt wird, fallen Späne: auch erwünschte E-Mails
verschwinden aus Versehen in den Klauen der Werbeblocker.
In den USA werden 18,7% aller abonnierten Newsletter nicht
ausgeliefert. In Deutschland filtern Provider derzeit 10-20% der
angeforderten Newsletter zu Unrecht als vermeintliche Spam-Mails heraus.
Dabei genügen einige einfache Kniffe, damit einer seriösen
E-Mail dieses traurige Schicksal erspart bleibt. E-Mail-Experte Torsten
Schwarz hat unter www.absolit.de/Spam 55 Tipps zusammengestellt,
um Spamfilter unbeschadet zu passieren.
So sind beispielsweise Reizworte wie „kostenlos“, „Gewinnspiel“ oder
„Geld-zurück-Garantie“ ein Indiz dafür, dass es sich um
Werbung handeln könnte. Die Liste der deutschsprachigen Begriffe
wächst rasant. Man sollte also nicht nur auf "For free“ oder "DEAR
FRIENDS" verzichten, sondern auch auf "Angebote" oder "steigende
Einnahmen". Beginnen sollten Serien-E-Mails auch niemals mit "Herzlichen
Glückwunsch". Schwarz erzählt aus der Praxis: „ein Provider
verriet mir einmal, dass man Spam absolut zuverlässig daran
erkenne, dass Bilder, Hyperlinks und Preise in einer E-Mail enthalten
sind“. Verzichtet werden sollte auch auf große, farbige
Überschriften oder auf farbige Schrift generell. Von Rot, Grün
und Blau wird abgeraten. Grau, Gelb, Cyan oder Magenta sind absolut
tabu. Der Hintergrund sollte sowieso am besten weiß sein.
In Deutschland werden bis zu 30% der abonnierten Newsletter von den
Spamfiltern der Provider geblockt. In den USA gibt es einen Provider,
der sogar 37,7% aller Newsletter erst gar nicht ausliefert. Schlimmer
noch: manche Provider senden einfach eine Fehlermeldung zurück und
der Versender streicht dann diese Adresse aus dem Verteiler, obwohl sie
in Wirklichkeit existiert. Als dritte Gefahr droht auch seriösen
Newslettern die Gefahr der Verstümmelung durch übervorsichtige
Firewalls.
Damit Serien-E-Mails sicher zugestellt werden, bedarf es deshalb einer
Reihe von zusätzlichen Anstrengungen. Wichtigste Regel, um nicht in
Spamfiltern zu landen: differenzieren Sie sich ganz klar von Spamern.
Tun Sie nichts, was Sie als Spamer erscheinen lässt.
Grundsätzlich gibt es dabei drei Dinge auf die Sie achten sollten.
Dies sind für Provider und Spamfilter die drei wichtigsten
Indikatoren bei der Einschätzung, ob es sich um Spam handelt:
1. Keine unangeforderten E-Mails
Stellen Sie organisatorisch wie technisch sicher, dass niemand gegen
seinen Willen E-Mails von Ihnen zugesandt bekommt? Ihre Sorgfalt beim
Vermeiden unangeforderter E-Mails ist für Provider und Spamfilter
ein wichtiger Indikator bei der Einschätzung, ob es sich um Spam
handelt.
2. Keine Beschwerden
Sind E-Mails von Ihnen erwartet, wird sich niemand beschweren.
Beschwerden sind für Provider der zuverlässigste Indikator bei
der Einschätzung, ob es sich um unerwünschte Werbung handelt.
3. Wenige Rückläufer
Werden die Adressen regelmäßig angeschrieben und die
Rückläufer (Bounces) aus dem Verteiler gelöscht, so haben
Sie eine niedrige Rückläuferrate. Diese
Rückläuferrate ist für Provider und Spamfilter ein
wichtiger Indikator bei der Einschätzung, ob es sich um ungeliebte
Massenwerbung handelt.
Den kompletten Fachbeitrag finden Sie
unter www.absolit.de/Spam
Download der Meldung und Bilder unter: http://www.absolit.de/Presse
Weitere Informationen:
Gabriele Braun, ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting, Gleiwitzer Straße
9a, 68753 Waghäusel, Tel.: 07254/951700, E-Mail: braun@absolit.de
ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting
hat sich auf die Beratung rund um das Thema E-Mail-Kommunikation
spezialisiert. Absolit betreibt eMail-Marketing-Forum.de, die
größte deutschsprachige Informationsplattform zu diesem Thema
und berät international tätige Unternehmen. Torsten Schwarz
ist Autor mehrerer Bücher, unter anderem des Bestsellers
„Permission Marketing macht Kunden süchtig“. Er gibt den
Beratungsbrief eMail-Marketing-Experts heraus und ist meistens unterwegs
auf Vorträgen und Seminaren.