 |
 |
>>> mehr
Hier erhalten Sie Ihr persönliches Exemplar des Sonderdrucks gratis.
|
|
 |
|
|
 |
Dr. Schwarz Consulting
Melanchthonstr. 5
D-68753 Waghäusel
Tel.: 07254 9517-00
info@absolit.de
|
|
 |
eMail-Marketing-Forum.de ist eine Initiative von Absolit

|
|
|
|
|
|
10 Tipps wie Sie eMails gestalten, die nicht im
Spamfilter enden
|
Autor: Thorsten Piening
Was tun, wenn erwünschte E-Mails und Newsletter vom Spamfilter
irrtümlich als False-Positives abgefangen werden? Wenn die bekannten
Präventivmaßnahmen, die sich hauptsächlich auf das Verfahren der
Adressengenerierung und die Konfiguration des Mail-Servers beziehen, an
ihre Grenzen stoßen?
Aconon websoftware, Hersteller der E-Mail-Marketing-Software, hat zehn
kaum bekannte Expertentipps zusammengestellt, wie sich dem so genannten
"False-Positive-Problem" dort vorbeugen lässt, wo die meisten Probleme
entstehen: bei der E-Mail-Gestaltung.
Der Schlüssel zum Passieren von Spam-Filter ist die genaue Kenntnis
ihrer Arbeitsweise. Manche Filter verwenden mehrere hundert Kriterien,
um eine E-Mail als unverdächtig oder als Spam einzustufen. Die Meisten
wiegen dabei positive und negative Bewertungen nach einem Punktesystem
gegeneinander auf. Bekommt eine E-Mail 5 Punkte, gilt sie bei den
meisten Systemen bereits als Spam und wird abgeblockt. Das kann schnell
passieren: So wird beispielsweise schon der harmlose Hinweis darauf,
dass der Empfänger dem Erhalt der E-Mail zugestimmt hat, mit bis zu 2,9
Strafpunkten belegt.
Kein Wunder also, dass nach Untersuchungen bereits 17 Prozent der
erwünschten E-Mails irrtümlich in den Filtern hängen bleiben.
So können Versender alle wichtigen Kriterien beachten und effektiv
vorbeugen:
Tipp 1: Im Mail-Header
echte Namen und korrektes Datum verwenden.
Wer als Absender nur eine abstrakte Bezeichnung
(newsletter@organisation.de) angibt, bekommt erste 0,4 Strafpunkte. Auf
der sicheren Seite ist man mit realen Namen wie "Gerda Sommer
<redaktion@organisation.de>". Ganze 2,8 bis 4,3 Strafpunkte gibt
es dafür, wenn die E-Mail in Kopie an viele weitere Empfänger
verschickt wird (Cc-Header). Hier schafft der Versand über eine
professionelle E-Mail-Marketing-Software Abhilfe. Ein falsches oder
fehlendes Datum kostet weitere 0,45 bis 4,5 Strafpunkte, ein leeres
"Reply-To"-Feld zwischen 0,65 und 2,6 Punkte.
Tipp 2:
HTML-Formatierungen und Grafiken sparsam einsetzen.
Spam-Mails werden aus Gründen der Verschleierung häufig im HTML-Format
versendet. Daher reagieren die Filter negativ auf alle Aussendungen,
die umfangreichen Programmcode beinhalten. Für nur 20 Prozent
HTML-Anteil gibt es schon bis zu 1,2 Strafpunkte. Wer schnell viele
Punkte erreichen will, der verschickt E-Mails nur im HTML-Format. Bis
zu 3,2 Strafpunkte gibt es, wenn nicht im Multi-Part-Format verschickt
wird. Und wenn im Multi-Part-Format verschickt wird, dann führt ein
vergleichsweise kurzer Textteil immer noch zu 1,2 bis 1,6 Punkten.
Wer nicht ganz auf HTML verzichten möchte und deswegen sparsam mit
HTML-Code umgeht, sieht sich mit einer Reihe weiterer Problemen
konfrontiert: Ein kräftiger Tabellenrahmen kostet bis zu 0,7 Punkte,
ein fehlender Seitentitel (Title-Tag) zwischen 0,1 und 0,7 Punkte.
Rote, grüne oder blaue Texte erhöhen den Kontostand um jeweils 0,1
Punkt, Text(teil)e in grau, gelb, cyan oder Magenta sogar um jeweils
einen Punkt. Ebenfalls einen Strafpunkt kann es für einen beliebig
gefärbten Hintergrund geben, toleriert wird hier von manchen
Spam-Filtern nur weiß.
Strafpunkte gibt es auch für die Einbindung großer oder vieler Grafiken
mit insgesamt mehr als 4 Kilopixeln (bis zu 2 Punkte ab 7 Kilopixeln).
Aber selbst wenn nur wenige, durchschnittlich große Grafiken verwendet
werden, droht Strafe: Denn weist die E-Mail im Verhältnis zum Text
immer noch zu viele grafische Elemente auf, steigt der Strafkonto-Stand
um 0,3 bis 1,1 Punkte.
Und wurde die E-Mail mit dem Programm FrontPage erstellt, gibt es
gleich noch einmal 1,6 bis 2 Punkte als Zugabe.
Tipp 3: Auf JavaScript und
Formulare verzichten.
Der Einsatz von JavaScript in E-Mails beschert zwischen 0,16 und 2,17
Punkten. Formulare, die etwa zur Profilaktualisierung eingesetzt
werden, schlagen mit durchschnittlich einem Punkt zu Buche. Wenn der
Formularinhalt per E-Mail versendet wird, sind es sogar bis zu 2,9
Punkte.
Tipp 4: Nur echte
Domainnamen als Link einbinden.
Links innerhalb der E-Mail sollten stets den Domainnamen beinhalten.
Denn Spam-Filter ahnden die Verwendung von IP-Nummern in Links mit 1
bis 2,9 Strafpunkten. Nicht empfehlenswert ist ebenfalls, das Ziel
eines Links mittels JavaScript zu verbergen, beispielsweise bei einem
Link auf ein Partnerprogramm. Dieser Trick ist der Filtersoftware 2,8
Punkte wert.
Tipp 5: Auf Erklärungen
verzichten.
Wer dem Empfänger erklärt, warum er die E-Mail erhält, wo und wann er
sich dafür registriert oder mit dem Erhalt einverstanden erklärt hat,
der tut sich selbst keinen Gefallen. Denn Spammer nutzen diese Hinweise
ebenfalls. Besonders beliebt ist hier der Verweis auf eine
Registrierung bei einem "Partnerunternehmen". Spam-Filter reagieren auf
solche Hinweise daher sehr empfindlich und bewerten sie mit bis zu 2,9
Punkten.
Tipp 6: Vorsicht mit dem
Abmelde-Link.
Alle Experten predigen die Einbindung von Abmelde-Links in Newsletter
und Marketing-E-Mails. Die Hersteller der Filtersoftware haben dazu
aber offensichtlich einen ganz anderen Standpunkt, denn fast jede Form
der Möglichkeit, sich aus einem Verteiler auszutragen, wird geahndet:
Noch am billigsten ist mit 0,1 bis 1,9 Punkten die Erwähnung, dass der
Empfänger sich wieder aus dem Verteiler entfernen lassen kann. Bei dem
konkreten "Wie" wird es dann schon teurer: Die Anleitung zur
Abbestellung kostet bis zu 2,9 Punkte.
Zwischen 0,1 und 2,8 Punkten gibt es für die Aufforderung, sich durch
senden einer E-Mail - beispielsweise mit dem Subject "remove" - aus dem
Verteiler auszutragen. Wird statt dessen ein Link auf eine externe
Seite mit Abmeldeformular angeboten und enthält die Ziel-URL Begriffe
wie "abmelden", "abbestellen" oder "austragen" gibt es dafür immerhin
noch zwischen 0,5 und einem Punkt.
Stolze 2,3 bis 3,8 Punkte gibt es für die komfortabelste Lösung: einen
Link, der das Abmeldeprogramm aufruft und an dieses eine ID übergibt,
so dass die Abmeldung sofort verarbeitet und bestätigt werden kann.
Tipp 7: Werbliche Aufrufe
und verbotene Schlüsselwörter meiden.
Wer kennt sie nicht, die Spam-Mails, die für schnellen "Sex" und
"Viagra" werben oder die Lösung von "weight problems" in Aussicht
stellen. Die Benutzung solcher Begriffe ist weitgehend Tabu, soll die
E-Mail sicher ankommen. Wer aber glaubt, dass sich die Filtersoftware
auf solche Begriffe beschränken würde liegt leider falsch:
Denn schlechte Karten hat ebenfalls, wer einen Text mit
Schlüsselwörtern wie "Herzlichen Glückwunsch" beginnt. Aber auch das
harmlos erscheinende Wort "Klick" sowie das an sich tadelsfreie
Versprechen "steigender Einnahmen" (2,1 Punkte) können Folgen haben.
Potenziell sind alle werblich-plakativen Aufrufe problematisch.
Aber selbst ein harmloser Hinweis auf "Angebote" kann mit bis zu 2,3
Punkten zu Buche schlagen. Die Unterstellung, dass der Empfänger mit
jemandem "konkurrieren" könnte, kostet sogar bis zu 2,9 Punkte. Ebenso
ein Verweis auf die eigene "Datenschutz-Erklärung".
Newsletter-Herausgeber, die ein Gewinnspiel einbinden möchten, sind gut
beraten, nicht über "Preise" oder "Gewinne" zu schreiben (bis 2,7
Punkte). Auch wenn es etwas zu "sparen" gibt, sehen das die
Filterher-steller nicht gerne (ebenfalls bis 2,7 Punkte). Mit einer
Geld-zurück-Garantie ist die Hürde zur Einstufung als Spam fast allein
genommen (bis 4,3 Punkte).
Tipp 8: Mit potenziell
verdächtigen Zeichen sparsam umgehen.
Nicht nur auf das "Was", sondern auch auf das "Wie" kommt es an:
Sanktioniert werden beispielsweise lange Passagen, die in
Großbuchstaben geschrieben (0,6 bis einen Punkt) oder mit Leerzeichen
gesperrt sind (0,9 bis 2,6 Punkte). Auch zahlreiche Frage- und
Ausrufungszeichen (0,3 Punkte) gelten als typisch für Spam.
Zeichenfolgen wie XXX und $$$ sollten ebenfalls vermieden werden. Die
Einschränkungen gelten sowohl für den Body der E-Mail als auch - in
noch höherem Maße - für die Betreffzeile.
Tipp 9: Auf User-Tracking
verzichten
So reizvoll es auch ist - neben rechtlichen Problemen führen Methoden
des User-Trackings auch zu geringen Zustellraten. Spam-Filter erkennen
Links, die IDs zur Identifizierung einzelner Empfänger enthalten und
ahnden diese mit 2,5 bis 3,8 Punkten überdurchschnittlich stark.
Ähnlich funktionierende Maßnahmen zur Feststellung des
Öffnungsverhaltens der Empfänger kosten "lediglich" 0,3 bis 1,1 Punkte.
Tipp 10: Eigene E-Mails
kostenfrei testen lassen.
Der kostenlose "Spam-Assassin-Test" liefert gute Hinweise, ob eine
Aussendung die Filter passieren kann. Die Analyse basiert auf der
Open-Source-Software "SpamAssassin", die von vielen Providern
eingesetzt wird, und berücksichtigt mehrere hundert Kriterien auch von
anderen Spam-Filtern. Den Test gibt es online unter
www.lyris.com/contentchecker . (ma)
|
|
| eMail-Marketing-Forum.de
ist die führende unabhängige deutschsprachige Informationsplattform zum
Thema E-Mail-Marketing. Hier finden Sie aktuelle Trends, Download-Tipps,
Studien und aktuelle Gerichtsurteile rund um eMail- und
Online-Marketing sowie eCRM. Neben den kostenlosen eBook „Leitfaden
eMail-Marketing“ gibt es PDF-Dokumente und Checklisten zum Download. In
einer Anbieterübersicht finden sich alle Hersteller von
Newsletter-Software, Agenturen und Anbieter von E-Mail-Adressen. Themen
der Plattform sind eMarketing, Permission Marketing (Permission-based
Marketing), eMail-Newsletter, E-Mail-Software, E-Mail-Management,
E-Mail-Werbung, Direktmarketing, CRM (Customer Relationship Management)
und mehr. Wenn Sie in unserem Informationsangebot Fehler oder defekte
Hyperlinks finden, freuen wir uns über eine kurze Nachricht. |
|
|
|
|
diesen und weitere Beiträge
finden Sie bei:
eMail-Marketing-Experts
dieser Informationsdienst ist kostenpflichtig und
enthältt auf acht Seiten Insider-Berichte, Trends und Tipps. Dazu gibt
es eine umfangreiche Infoplattform mit Fachartikeln, Checklisten und
Praxis-Know-How. Testen Sie das Probeabo
|
|
|
|