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46% der Unternehmen nutzen E-Mail-Werbung |
Spamfilterhersteller
Clearswift und Gütesiegel-Anbieter TRUSTe haben 1260 Firmen online
befragt. 46% gaben an, eMail zu Werbezwecken einzusetzen. Nur 16% der
Befragten ist mit den aktuell geltenden Spam-Gesetzen ihres Landes voll
vertraut, während 92,5% diese Gesetze gleichermaßen als unzureichend
einstuften. 84% derer die eMails versenden, sind dadurch schon einmal
auf eine Blacklist gelangt.
Hamburg, 12.05.2004. - Die vom Content Security Spezialisten Clearswift
durchgeführte Umfrage „Spam Monitor 2004“ fördert Erstaunliches zutage:
Mehr als 83 Prozent der Unternehmen sind über die aktuellen
Anti-Spam-Gesetze nicht informiert und der überwiegende Teil derer, die
sie kennen, sind der Ansicht, diese Gesetze seien nicht wirksam.
Für die Umfrage platzierte Clearswift mit Unterstützung von TRUSTe
(einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation, die mit einem
Zertifizierungs- und Siegel-Programm für den Schutz der Privatsphäre im
Internet eintritt) auf unterschiedlichsten Websites Online-Fragebögen
zu E-Mail-Werbung.
In die anschließende Auswertung kamen Antworten von mehr als 1.200
Unternehmensangehörigen aus aller Welt. Das Ergebnis ist alarmierend:
Lediglich ein mit 16 Prozent denkbar kleiner Anteil der Befragten zeigt
sich über die national geltenden Gesetze zum Schutz gegen Spam
informiert. Nicht weniger als 92,5 Prozent und damit die überwiegende
Mehrheit hält diese Gesetze gleichzeitig für wirkungslos.
Während einige Unternehmen den Standpunkt vertreten, die Gesetze
müssten strenger sein, tragen viele, so ergibt die Umfrage außerdem,
unwissentlich selbst zur Spam-Flut bei. 46 Prozent der befragten
Unternehmen geben an, E-Mail-Werbung einzusetzen. Doch nur 16
Prozent bewerten den Wissensstand in ihrem Unternehmen hinsichtlich der
rechtlichen Rahmenbedingungen für Email-Marketing als „hoch“. 48
Prozent stufen dagegen das eigene Wissen in diesem Bereich als
„niedrig“ ein und beinahe die Hälfte der Befragten (46 Prozent)
erklären, die eigene Marketing-Abteilung sei über die
Rechtsvorschriften für Email-Marketing nicht informiert.
41 Prozent der Befragten geben an, dass sie bereit sind, rechtliche
Schritte gegen Spammer einzuleiten.
„Wenn sich, wie durch die Umfrage bestätigt wird, Unternehmen auf der
einen Seite über Spam beklagen und auf der anderen Seite selbst
unbewusst zu Spam-Versendern werden, weil sie die Gesetze nicht kennen,
so heißt dies, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Regierungen in aller
Welt hinsichtlich der Anti-Spam-Gesetze intensiviert werden muss! “,
kommentiert Michael Scheffler, Sales Manager Central Europe von
Clearswift.
„Es zeugt von mangelnder Information, wenn in unserer Umfrage die
meisten Unternehmen zugeben, sich der rechtlichen Konsequenzen ihrer
eigenen Email-Marketing- und für andere somit möglicherweise
Spam-Aktionen nicht bewusst zu sein, gleichzeitig aber ein erheblicher
Anteil der Befragten bereit wäre, einen Prozess gegen ein Unternehmen
anzustrengen, von dem es sich durch Spam belästigt fühlt.“, so
Scheffler weiter.
Auch Clearswift tritt für eine Verschärfung und vor allem
internationale Vereinheitlichung der Anti-Spam Gesetze ein, weist aber
gleichzeitig darauf hin, dass ein bewussterer Umgang der Unternehmen
mit den heute bereits bestehenden Gesetzen ganz erheblich zur
Entspannung der Situation beitragen würde. Aufklärungsarbeit hierfür
dringend notwendig:
Clearswift hat bereits verschiedene Beiträge zum Thema E-Mail-Werbung
und Recht bzw.
rechtliche Konsequenzen beim Einsatz von Content Security Systemen
veröffentlicht und wird sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der
„Spam Monitor 2004“ Ergebnisse weiterhin mit Nachdruck in diesem
Themenumfeld engagieren.
Daten & Fakten zum “Clearswift Spam Monitor 2004”
Start der Umfrage: Oktober 2003
Anzahl der teilgenommenen Unternehmen: 1.260
davon
488 aus Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten
227 aus Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten
69 aus Unternehmen mit bis zu 1000 Beschäftigten
476 aus Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten
Anzahl der teilgenommene Länder: 45
Die meisten Antworten kamen aus: USA, Großbritannien, Australien,
Frankreich, Deutschland
http://www.clearswift.de/news/pr/pm.php3?newsid=127
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