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Banken erstellen Newsletter im Partnerverbund

Autor: Heribert Uerlings-Olk

Kundenbindung per E-Mail lebt von guten Inhalten. Wenn diese Inhalte in einer zentralen Datenbank bereitstehen, braucht es nur noch ein mandantenfähiges E-Mail-System, um das Newsletter-Erstellen  zum Kinderspiel werden zu lassen. Hier haben sich sieben Kirchenbanken zusammengeschlossen, um eine Software gemeinsam zu nutzen. Damit kann jeder Partner professionell im eigenen Layout erstellte Newsletter an die eigenen E-Mail-Adressen versenden.

Ziel: schneller kommunizieren

Elektronische Kommunikation erlangt bei Kreditinstituten zur Unterstützung der Beratungs- und Vertriebsaktivitäten eine zunehmende Bedeutung. Rasches Reaktionsvermögen und qualitativ hochwertiger Standards im Kundendialog sind die maßgeblichen Erfolgsfaktoren für die elektronische Kommunikation von Kreditinstituten. Aus diesem Grunde haben sich sieben Kirchenbanken zusammengeschlossen, um vor allem Kunden aus Kirche, Caritas und Diakonie den Zugang zu europäischen Fördermitteln zu erleichtern.

Bislang geschah dies ausschließlich über das gemeinsame Informationsportal EUBase (www.eubase.de), das im Internet den beteiligten Banken und deren Kunden über ein ausgeklügeltes Rechtesystem verschiedene Informationsstufen bereitstellte. Um das komplexe Thema der EU-Fördermittel künftig noch aktiver zu vermitteln, entstand die Idee, zusätzlich einen hochwertigen elektronischen Newsletter einzusetzen.


Ressourcen gemeinsam nutzen, Datenbanken eigenständig betreiben

Zahlreiche Anforderungen waren dabei zu erfüllen: der Versand individualisierter E-Mails mit dynamischem Inhalt (Content Merging) im HTML-Format sollte möglich sein. Über gemeinsame Inhalte hinaus sollten die beteiligten Banken – Pax Bank, EKK, EDG, KD-Bank und Liga Bank – individuelle Ergänzungen und Anmerkungen ohne großen Aufwand einpflegen und editieren können. Corporate-Publishing sollte einen herausragenden Aspekt bilden. Die Publikation sollte selbstverständlich im individuellen Layout und Design der einzelnen Bank erfolgen. Kundendaten sollten in strikt voneinander getrennten Datenbanken gespeichert werden. Gefordert war ein detailliertes Reporting der Sende- und Lesestatistiken. Und schließlich sollte das neue Medium mit einem hochwertigen Erscheinungsbild und Lesekomfort für den Kunden aufwarten - bei minimalem Aufwand für die Anwender im Partnerverbund.


Eigene Newsletter mit dynamischen Inhalten selbst gestalten

Überzeugt hat den Partnerverbund das Konzept einer mandantenfähigen ASP-Lösung. Kernstück bildet eine bereits mehrfach im Einsatz befindliche Newsletter-Software im ASP-Betrieb (Application Service Providing: Software wird zentral beim Anbieter betrieben). Mit diesem System lassen sich ohne jede Administrations-, Programmierungs- oder Designkenntnisse magazinartige HTML-Newsletter erstellen und editieren. Durch dynamische Vorlagen ist es außerdem möglich, mit wenigen Mausklicks das Layout des Newsletter in Sekundenschnelle an das Corporate Design der jeweiligen Bank anzupassen. Archivfunktionen, Versendemechanismen, Statistik, Bounce-Management, mehrstufiges Rechtesystem und weitere Funktionen, die für professionelle e-Mail-Aktionen erforderlich sind, sind bereits im Kernmodul enthalten und praxiserprobt. Um die zentral erstellten Inhalte für die beteiligten Banken verfügbar zu machen, wurde eine XML-Schnittstelle entwickelt, die einmalig eingepflegte Inhalte einerseits dynamisch verteilt und andererseits individualisierte Newsletter-Varianten für die einzelnen Banken erstellt. Newsletter erstellen wird damit deutlich einfacher. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für die einzelnen Banken, Ihren Newsletter um bankenindividuelle Inhalte zu erweitern.


Mandantenfähigkeit ist für alle Filialorganisationen interessant

Versicherungen benötigen ebenfalls redaktionelle Inhalte, die durch regionalspezifische Meldungen ergänzt werden. Allgemeine Texte werden zentral oder dezentral in das Newsletter-System eingepflegt. Danach werden die Inhalte in die individuellen Newsletterlayouts  der Bezirksdirektionen überführt. Diese können auf Wunsch den Newsletter um spezifische Inhalte erweitern.

Für ein Autohaus ist die Erstellung eines hochwertigen Newsletters mit sehr hohem Aufwand verbunden. Ein Automobilhersteller könnte ein zentrales System bereitstellen, bei dem einzelne Autohäuser auf vorhandene Inhalte Ihres Vertragspartners zuzugreifen. Im individuellen Layout des Autohauses kann nun eine Ergänzung der spezifischen Inhalte, wie zum Beispiel aktuelle Aktionsangebote, Gebrauchtwagen, Veranstaltungen oder ähnliches mit wenigen Handgriffen vorgenommen werden.

In allen Fällen bleiben die Kundenstammdatenbanken in der Hoheit des jeweiligen Verbundpartners. Der Kundenschutz wird somit in jeder Hinsicht gewährleistet. Dies bedeutet auch, dass Häufigkeit und Versandzeitpunkt und der Adressenverteiler  vom einzelnen Verbundpartner selbst festgelegt wird.





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