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Dr. Schwarz Consulting
Melanchthonstr. 5
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Tel.: 07254 9517-00
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Öffnungsrate macht Interesse messbar
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E-Mail-Marketing wird immer beliebter – ein Grund hierfür sind die
Kennzahlen, die einen Kampagnenerfolg messbar machen. Umstritten ist
immer noch die Open-Rate, die Aufschluss über die Öffnungen eines
Mailings bieten soll. Dabei muss lediglich bedacht werden, in welchem
Verhältnis diese Kennziffer zu betrachten ist.
Kritikpunkt 1: Die Öffnungsrate ist nur im HTML-Format messbar.
Dies ist im technischen Ablauf begründet, da die Öffnung über ein
verstecktes Bild, ein sogenanntes „blindes Pixel“, getrackt wird. Dies
kann jedoch dadurch entkräftet werden, dass gute Versender heutzutage
sehr genaue Rückschlüsse auf die Verteilung von Text- zu
HTML-Empfängern ziehen können. Unser Insecon mailcompiler ist
beispielsweise über das Linktracking in der Lage, diese Zuordnung
vorzunehmen und über eine Hochrechnung den HTML-Anteil prozentual zu
ermitteln. Ein Rückschluss auf den Gesamtverteiler ist somit machbar.
Kritikpunkt 2: Die spezifischen Eigenschaften der verschiedenen
eMail-Browser
Paradebeispiel ist hier Outlook von Microsoft. Durch das
Preview-Fenster wurden bisher auch eMails als Öffnungen gezählt, die
lediglich in der Vorschau geladen wurden.
Der Hersteller hat das Problem erkannt und im neuen Release von Outlook
2003 behoben. Künftig werden nur solche Opens gezählt, die durch eine
aktive Öffnung der eMail durch den User generiert wurden. Der Preview
erzeugt keine Öffnungen mehr.
B2B versus B2C:
Besonders im B2B-Bereich, in dem Outlook den größten Anteil an
Empfängern abdeckt, werden die Öffnungsraten abnehmen, sobald sich die
neue Outlook Version durchgesetzt hat. Dies mag vielleicht dem ein oder
anderen Werbetreibenden in der Seele weh tun – wer wirbt nicht gerne
mit traumhaften Quoten – doch letztendlich bedeutet es eine Bereinigung
der Kennzahl.
Im B2C-Bereich kann die Preview-Problematik nahezu vernachlässigt
werden, da in diesem Segment häufig Freemailer zum Einsatz kommen. Auch
hier kann ein guter Versender zur besseren Einordnung der Ergebnisse
beitragen, indem z.B. ein Provider-Protokoll geführt wird. Dieses gibt
Auskunft über die Zusammensetzung des Verteilers und somit auch über
die Gewichtung der Öffnungsrate.
Fazit:
Die Open-Rate birgt zwar Interpretationsspielraum, ist aber durchaus
eine aussagefähige Erfolgsgröße. Besonders die Information, ob eine
eMail auch im Zeitablauf immer mal wieder geöffnet wird ist
interessant, denn dies beweist, dass die Informationen den Leser
interessieren und er diese sogar archiviert hat.
Wir beziehen für unseren Kunden daher immer, möglichst viele
Kennziffern in die Beurteilung einer Kampagne ein. Richtig gewichtet
geben sie ein detailliertes Ergebnis wider.
Informationen zum Autor:
Britta Reinhard ist Gründerin und Geschäftsführerin der Insecon
eMarketing GmbH. Diese betreut internationale Kunden in den Bereichen
eMail-Marketing (B2C / B2B), Newslettermanagement, Fulfillment und
Online Research.
Der Insecon mailcompiler (die hauseigene Fulfillment-Software) bietet
den Kunden ein marktführendes Kampagnen-Reporting und beinhaltet unter
anderem auch die Open-Rate und eine Open-History.
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