 |
 |
>>> mehr
Hier erhalten Sie Ihr persönliches Exemplar des Sonderdrucks gratis.
|
|
 |
|
|
 |
Dr. Schwarz Consulting
Melanchthonstr. 5
D-68753 Waghäusel
Tel.: 07254 9517-00
info@absolit.de
|
|
 |
eMail-Marketing-Forum.de ist eine Initiative von Absolit

|
|
|
|
|
|
So differenzieren Sie sich von Spam
|
Autor:
Martin Aschoff
Damit Ihr Newsletter gut ankommt, darf er nicht in die „Spamfalle“
rutschen. Dies kann entweder ein technischer Spamfilter sein, genauso
aber auch der erste, subjektive Eindruck beim Empfänger. Dagegen hilft
nur eines: tun Sie alles, um sich von Spam zu differenzieren. Ihr guter
Ruf ist der Schlüssel zu hohen Öffnungs- und Klickraten.
Spam schadet den
rechtskonformen Anbietern
Unabhängig davon, ob Spam-Mails rechtlich erlaubt sind oder nicht:
Anbieter, die Spam-Mails versenden, schaden sich durch deren Versand
mittel- und langfristig selbst am meisten.
Warum? Ganz einfach: Je mehr unerwünschte Spam-Mails ein Empfänger
erhält, desto ablehnender wird zukünftig seine allgemeine Haltung
gegenüber Marketing- und Werbe-Mails sein. Und will ein Empfänger auf
Grund der Flut von Spam-Mails, die er täglich oder wöchentlich erhält,
von Marketing- und Werbe-Mails generell nichts mehr wissen, so wird er
nutzwertige und professionell gemachte eMailings sowie regelmäßige
eMail-Newsletter mit Spam-Mails in einen Topf werfen und diese nicht
mehr lesen, geschweige denn freiwillig abonnieren.
Spam vermeiden beim Mieten
von eMail-Adressen
Jeder Anbieter sollte sicherstellen, dass er keine Spam-Mails
verschickt. Um zu vermeiden, dass man von den eMail-Empfängern (oder
auch von der Presse oder dem Wettbewerb) als Versender von Spam-Mails
eingestuft wird und entsprechend negative Publizität erhält, sollte man
eMail-Adressen vor dem Versand peinlich genau prüfen.
Anbieter, die neu mit dem eMail-Marketing starten möchten, verfügen in
der Regel nur über wenige eMail-Adressen, so dass sich eMailings
aufgrund der geringen Auflage kaum lohnen. Da liegt es natürlich nahe,
für geplante Aktionen zusätzliche eMail-Adressen mit dem gewünschten
Profil anzumieten, wie es beispielsweise auch bei Post-Mailings üblich
ist.
Wer von einem Listbroker oder direkt beim Listowner eMail-Adressen
anmieten möchte, muss genau prüfen, ob seitens der Inhaber dieser
eMail-Adressen tatsächlich das Einverständnis erteilt wurde, ihnen
eMails zuzusenden, oder ob die Adressen aus dubiosen Quellen stammen.
Am besten lässt man sich dazu von dem Listbroker oder Listowner
schriftlich zusichern, dass das Einverständnis der eMail-Adressinhaber
vorhanden ist und der Listbroker bzw. Listowner diesbezüglich den
Mieter dieser eMail-Adressen von eventuellen Ansprüchen der
Adressinhaber freistellt und alle daraus erwachsenen Kosten übernimmt.
Keine eMail-Adressen
tauschen
Eine zusätzliche Variante zum Mieten von eMail-Adressen ist das
Tauschen eigener Adressen mit anderen Unternehmen. Doch wird in diesem
Fall in der Regel die Erlaubnis fehlen, die eMail-Empfänger des
Tauschpartners anzuschreiben, denn das vorhandene Einverständnis gilt
schließlich nur für das Unternehmen, das die eMail-Adressen
ursprünglich gewonnen hat.
Einzige Ausnahme: Sowohl die Inhaber der eigenen eMail-Adressen als
auch die des Tauschpartners haben solch einem Adressentausch
zugestimmt. In diesem Fall sollte man sich die Existenz dieses
Einverständnisses vom Tauschpartner schriftlich zusichern lassen, wie
es auch generell für eMail-Listbroker und Listowner empfohlen wird.
Sperrliste anlegen
Leider gibt es für eMail-Marketing noch keine zentrale Sperrliste, in
die sich diejenigen eMail-Empfänger eintragen können, die grundsätzlich
keine Marketing- und Werbe-Mails erhalten möchten. Für Postsendungen
gibt es solch eine Einrichtung in Form der so genannten Robinson-Liste,
die der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) in Wiesbaden verwaltet.
Solange es keine zentrale Robinson-Liste für eMail-Marketing gibt,
sollte jeder Anbieter seine eigene Sperrliste mit den eMail-Adressen
aller ihm bekannten Beschwerdeführer, Streitlustigen, Nörgler und
Querulanten anlegen und diese zeitnah um neue Problemfälle ergänzen.
Vor jedem Versand eines eMailings muss der aktuelle eMail-Verteiler
gegen diese Sperrliste abgeglichen werden, um sicherzustellen, dass
niemand, der auf die Sperrliste gesetzt wurde, eine eMail des Anbieters
erhält.
Diese Vorsichtsmaßnahme hat einen ernsten Hintergrund: Dem Autor wurden
Fälle zugetragen, in denen sich einzelne Personen wiederholt über die
Zusendung von eMails beschwert, dafür Schadenersatz verlangt und mit
dem Anwalt gedroht haben. Diese Personen wurden jeweils vom Anbieter
aus dem eMail-Verteiler ausgetragen, kurz darauf aber wieder neu
angemeldet (von wem auch immer).
eMail-Empfänger erinnern
Wer seine Interessenten und Kunden nur einmal im Monat oder noch
seltener anschreibt, dem kann es passieren, dass einzelne Empfänger
vergessen haben, dass sie dem Anbieter die Erlaubnis zum Zusenden von
eMails erteilt haben. Daher sollte in diesen Fällen am Anfang jedes
eMailings kurz darauf eingegangen werden, warum der Empfänger eine
eMail erhält, beispielsweise in der Art:
"Sie haben sich auf unserer Website mit Ihrer eMail-Adresse registriert
und uns gestattet, Sie über Neuigkeiten zu informieren."
|
|
| eMail-Marketing-Forum.de
ist die führende unabhängige deutschsprachige Informationsplattform zum
Thema E-Mail-Marketing. Hier finden Sie aktuelle Trends, Download-Tipps,
Studien und aktuelle Gerichtsurteile rund um eMail- und Online-Marketing
sowie eCRM. Neben den kostenlosen eBook „Leitfaden eMail-Marketing“
gibt es PDF-Dokumente und Checklisten zum Download. In einer
Anbieterübersicht finden sich alle Hersteller von Newsletter-Software,
Agenturen und Anbieter von E-Mail-Adressen. Themen der Plattform sind
eMarketing, Permission Marketing (Permission-based Marketing),
eMail-Newsletter, E-Mail-Software, E-Mail-Management, E-Mail-Werbung,
Direktmarketing, CRM (Customer Relationship Management) und mehr. Wenn
Sie in unserem Informationsangebot Fehler oder defekte Hyperlinks
finden, freuen wir uns über eine kurze Nachricht. |
|
|
|
|
diesen und weitere Beiträge
finden Sie bei:
eMail-Marketing-Experts
dieser Informationsdienst ist kostenpflichtig und
enthältt auf acht Seiten Insider-Berichte, Trends und Tipps. Dazu gibt
es eine umfangreiche Infoplattform mit Fachartikeln, Checklisten und
Praxis-Know-How. Testen Sie das Probeabo
|
|
|
|