 |
 |
>>> mehr
Hier erhalten Sie Ihr persönliches Exemplar des Sonderdrucks
gratis.
|
|
 |
|
|
 |
Dr. Schwarz Consulting
Gleiwitzer Str. 9a
D-68753 Waghäusel
Tel.: 07254 9517-00
info@absolit.de
|
|
 |
eMail-Marketing-Forum.de ist eine Initiative von Absolit

|
|
|
|
|
Fachbeitrag: 7 Punkte wie Sie Spam-Probleme vermeiden
|
Gesetzgeber, Mailboxbetreiber und Provider holen aus zum großen Schlag
gegen Spammer. Damit Sie im Kampfgetümmel keine Blessuren erleiden
reicht es nicht, die weiße Fahne hochzuhalten. Die Grenze zwischen
unerwünschten Spam-Mails und angeforderten Newslettern muss klar
gezogen werden. Vermeiden Sie alles, was den Eindruck erwecken könnte,
Sie betrieben kein seriöses eMail-Marketing. Stellen Sie sicher, dass
niemand gegen seinen Willen von Ihnen eMails zugesandt bekommt.
1. Technische Sicherheit
Gibt es bei der Konfiguration des Mailservers eventuell
Sicherheitslücken? Der sicherste Weg, um auf schwarze Listen zu kommen,
sind unsichere Mailserver, die wegen der Sicherheitslöcher bequem von
Spammern missbraucht werden. Ohne dass Sie es wissen, werden von Ihrem
Mailserver dann Massen von Spam-eMails verschickt.
Gibt es Sicherheitslücken im Newsletteranmeldeformular? Über diese
Formulare kann es manchmal ganz einfach sein, Ihre Versandtechnik
illegal zu nutzen. Die Folgen sind fatal.
2. Professionelle
Dienstleister
Wenn Sie bei Ihrem eMail-Dienstleister in einer Freistellungserklärung
unterschrieben haben, dass Sie nur an Adressen mit Einwilligung
versenden, dann haben die anderen Kunden dies auch getan. Wenn nicht,
laufen Sie Gefahr, dass von dessen Mailserver auch Spammer ihre eMails
versenden könnten. Wenn dieser Mailserver deshalb auf schwarzen Listen
landet heißt es „mitgefangen mitgehangen“. Wie sieht der Vertrag
zwischen Ihnen und Ihrem eMail-Dienstleister aus? Verpflichten sich die
Kunden Ihres eMail-Dienstleister dazu, nur an Adressen zu versenden,
von deren Empfängern nachweislich die explizite Einwilligung zum
Empfang von eMails durch das versendende Unternehmen vorliegt?
3. Korrekte Syntax
Beliebt bei Providern und Filterherstellern ist der SpamAssassin-Test:
Entsprechen die versandten eMails den technischen Normen (RFC 2822) und
den Regeln für die Gestaltung professioneller eMails? Achten Sie
darauf, dass Sie mit einer professionellen Software arbeiten, die
diese Normen einhält. So ist zum Beispiel klar definiert, wie ein
korrekter Header auszusehen hat, genau wie die DIN 676 exakt
beschreibt, wie ein ordentlicher Geschäftsbrief aussieht. Hier finden
Sie den Spam-Assassin-Test online: http://www.lyris.com/contentchecker
4. Rechtskonforme
Einwilligung
Mit Ihrem Online-Formular zum Abonnieren Ihres Newsletters bieten Sie
die Möglichkeit zur elektronischen Einwilligung. Dabei müssen Sie auf
zwei Dinge hinweisen
das Widerspruchsrecht: die Möglichkeit, den Newsletter jederzeit bequem
abbestellen zu können
die Verwendung der Daten: ein Hinweis auf die
Datenschutzerklärung, in der Sie beschreiben, welche Daten Sie wozu
sammeln
Sie sollten außerdem sicherstellen, dass sofort nach Einholen der
Einwilligung eine Bestätigungs-eMail gesendet wird, in der entweder
eine weitere Bestätigung gefordert wird (Double-Opt-In) oder in der
zumindest eine bequeme Widerspruchsmöglichkeit (Abmeldung) besteht
(Confirmed Opt In).
5. Bequeme
Abbestellfunktion
Nicht ist ärgerlicher, als von einem Verteiler nicht mehr
herunterzukommen. Enthält jede eMail von Ihnen eine Abbestellfunktion?
Funktioniert die Abbestellung auch bei eMails, die an ein anderes
Postfach weitergeleitet wurden? Hierzu blenden Sie am besten die in
Ihrer Datenbank gespeicherte Adresse direkt in die eMail ein. Ist die
Abbestellung bequem mit weniger als zwei Mausklicks möglich? Am besten
ist ein Abmeldelink und dann nur noch einmal eine ganz kurz sachliche
Sicherheitsabfrage („Wollen Sie abbestellen?“). Ist eine Abmeldung auch
mit einer formlosen eMail möglich?
6. Reaktion auf Beschwerden
Auch bei einem seriösen Versender kann einmal etwas schief gehen. Dann
kommt es auf schnelle Reaktion an. Sind Sie per eMail sofort
erreichbar? Reagieren Sie sofort auf Beschwerden? Existiert die in
Ihrem Newsletter angegebene Reply-Adresse wirklich? Wird auf Mails an
die Reply-Adresse reagiert? Enthält jede eMail alle Impressumsangaben
einschließlich eMail-Adresse? Wie lange dauert es, bis eine abgemeldete
Adresse aus Ihrem Verteiler gestrichen wird? Führen Sie eine interne
"Robinsonliste" für Adressen, an die unter keinen Umständen mehr eine
eMail verschickt werden darf?
7. Saubere Adressen
Enthält Ihre Adressliste ausschließlich Adressen, von deren Empfängern
nachweislich die explizite Einwilligung zum Empfang von eMails Ihres
Unternehmens vorliegt? Manchmal genügt eine einzige Spam-Trap-Adresse,
um Ihren Verteiler zu ruinieren. Das sind Adressen, die
Filterhersteller bewusst im Netz verteilen, damit Spammer darauf
hereinfallen und sich damit entlarven. Ist Ihre Adressliste gepflegt?
Enthält sie weniger als ein Prozent Bounces (Rückläufer)? Werden die
Adressen regelmäßig (mindestens viermal jährlich) angeschrieben? Manche
Provider sagen, dass der einfachste Weg, seriöse von unseriösen
Versendern zu unterscheiden, die Bounce-Rate ist.
Bei der Jagd auf Spammer gibt es mehrere Interessensgruppen. Neben
genervten Empfängern und serösen Versendern sind das eine Reihe von
Dienstleistern auf dem Transportweg. Daher einige Begriffsdefinitionen:
Serien-eMail: ist analog zum Serienbrief eine eMail, die an mehrere
Empfänger gleichzeitig verschickt wird. Darunter fallen Newsletter,
eMailings, Werbe-eMails, Standalone-eMails. Die Empfängerzahl kann
zwischen wenigen 100 und mehreren Millionen variieren.
Mailserver: ist ein Rechner, der eMails versendet. Jeder Mailserver
weltweit hat eine eindeutige Kennung: die IP-Adresse. Wird von einem
von einem Mailserver regelmäßig unangeforderte Massenwerbung ("Spam")
versendet, kann dessen IP-Adresse auf eine "schwarze Liste"
(Block-List) gesetzt werden. Betreibt ein seriöses Unternehmen einen
sicheren Mailserver, von dem nachweislich nur angeforderte eMails
versendet werden, kann der Wunsch bestehen, auf eine "weiße Liste"
(Allow List) gesetzt zu werden.
versendendes Unternehmen: verschickt an Kunden und/oder Interessenten
einen Newsletter oder sonstige Serien-eMails. Der Versand kann über den
eigenen Mailserver oder aber über eMail-Dienstleister abgewickelt
werden.
eMail-Dienstleister: verschickt im Auftrag des versendenden
Unternehmens über seinen Mailserver Serien-eMails. Beim ASP-Modell
bedient das versendende Unternehmen die Technik des
eMail-Dienstleisters selbst.
Access-Provider: befördern die eMail vom Sender zum Empfänger.
eMail-Anbieter: vergibt eMail-Adressen und betreibt für Empfänger deren
eMail-Postfächer. Dies sind Provider wie AOL und T-Online, Freemailer
wie GMX oder Web.de und schließlich IT-Abteilungen von Unternehmen.
Empfänger: Besitzer von eMail-Adressen, die regelmäßig ihre eMails
abrufen und lesen.
|
|
| eMail-Marketing-Forum.de
ist die führende unabhängige deutschsprachige
Informationsplattform zum
Thema E-Mail-Marketing. Hier finden Sie aktuelle Trends,
Download-Tipps, Studien und aktuelle Gerichtsurteile rund um eMail- und
Online-Marketing sowie eCRM. Neben den kostenlosen eBook „Leitfaden
eMail-Marketing“ gibt es PDF-Dokumente und Checklisten zum Download. In
einer Anbieterübersicht finden sich alle Hersteller von
Newsletter-Software, Agenturen und Anbieter von E-Mail-Adressen. Themen
der Plattform sind eMarketing,
Permission Marketing (Permission-based Marketing), eMail-Newsletter,
E-Mail-Software, E-Mail-Management, E-Mail-Werbung, Direktmarketing,
CRM (Customer Relationship Management) und mehr. Wenn
Sie in unserem Informationsangebot Fehler oder defekte Hyperlinks
finden, freuen wir uns über eine kurze Nachricht. |
|
|
|
|
diesen und weitere
Beiträge
finden Sie bei:
eMail-Marketing-Experts
dieser Informationsdienst ist kostenpflichtig und
enthältt auf acht Seiten Insider-Berichte, Trends und Tipps. Dazu
gibt
es eine umfangreiche Infoplattform mit Fachartikeln, Checklisten und
Praxis-Know-How. Testen Sie das Probeabo
|
|
|
|