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Suchmaschinenmarketing und Onlinemarketing bei der SWK-Bank

Autor:  Heide-Marie Lang

Ohne kostspieliges Filialnetz wickelt die SWK-Bank das Geschäft online über das Internet ab. Gute Erfahrungen wurden dabei mit E-Mail- und mit Suchmaschinenmarketing gemacht.


Welche Rolle spielt bei Ihnen eMail-Marketing?
Wir kommunizieren mit unseren Kunden ausschließlich per eMail. Die Vorteile sind so überzeugend, dass wir auf den klassischen Kanal Brief ganz verzichten. Grundsätzlich ist eMail erst einmal preiswerter. Interessant daran ist jedoch, dass die Reaktionsraten höher sind. Und es wird schneller reagiert, nämlich meistens sofort. Bei uns läuft alles online.

Wenn alles online läuft, dann müssen Sie Ihre Kunden erst einmal auf Ihre Website bringen. Wie geschieht das?
Auch hier gilt bei uns: online geht es am besten. Wenn jemand im Netz einen Kredit sucht findet er uns. Onlinemarketing ist ein Muss. Wir betreiben sehr aktiv Keyword-Advertizing. Das heißt, wir buchen alle in Frage kommenden Stichworte bei den drei Anbietern Google, Overture und Espotting. Der Großteil unserer Website-Besucher kommt auf diesem Weg zu uns. Daneben schalten wir natürlich auch Banner. Bei einer Befragung kam heraus, dass über ein Viertel unserer Besucher gezielt unsere Adresse www.onlinekredit.de eingeben, weil sie die irgendwo gesehen haben. So sind wir natürlich bei allen Vergleichstests immer ganz vorne mit dabei.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Suchmaschinenmarketing?
Ganz hervorragend. Wir gewinnen damit echte Interessenten, die in diesem Moment wirklich unser Produkt brauchen. Die Qualität der Leads ist sehr gut. Google leigt übrigens mengenmäßig mit großem Abstand vorne. Jede Woche haben wir 20-25.000 Besucher auf unserer Website.

Wie wird ein Interessent zum Kunden?
Nach der Stichwortsuche kommt ein Interessent zunächst auf eine spezielle Landing-Page. Dort finden sich Nutzenargumente, ein Incentivierungs-Blumenstrauß, ein Hinweis auf die Erstplatzierung im Capital-Vergleichstest und unser Wichtigstes: der Kreditrechner. In nur 30 Sekunden kann ein Nutzer sich hier seine verbindliche Kreditzusage holen. Anschließend wird ein Online-Antrag ausgefüllt und per Post-Ident-Verfahren abgeschickt. Weil man sich solch einen Antrag nicht immer ungestört im Büro ausdrucken kann, haben wir extra vorgesorgt und versenden den Antrag dann auch per Post. Interessant ist, dass die Hälfte der Interessenten diese Möglichkeit nutzt, anstatt den Antrag einfach auszudrucken.

Was ist mit den nicht zurückgeschickten Anträgen? Nutzen Sie da die Gelbe Post?
Nein, auch hier beschränken wir uns auf eMail. Mit gutem Grund: es ist leichter, darauf zu reagieren. Nach etwa 10 Tagen fassen wir nach, wenn sich jemand nicht mehr meldet. Die Reaktionen sind überwältigend: die Hälfte der Empfänger reagiert noch am gleichen Tag. Das kann auch so aussehen, dass die eMail beantwortet wird, um mitzuteilen, dass der Kredit doch nicht benötigt wird. Mit unseren eMail-Nachfassaktionen sind wir sehr zufrieden.

Welchen Stellenwert hat das Thema "Newsletter" bei Ihnen?
Da sprechen Sie ein interessantes Thema an. Wir sammeln schon seit eineinhalb Jahren auf unserer Webseite eMail-Adressen von Interessenten. Noch versenden wir jedoch keinen regelmäßigen Newsletter. Das Problem sehen wir in dem Aufwand, um regelmäßig auch etwas Interessantes zu berichten zu haben. Außerdem sind wir auch noch nicht ganz zufrieden mit der Anzahl der online generierten Adressen. Hier werden wir noch einiges ändern, um die Adresseingabe auffälliger zu gestalten.

Setzen Sie Fremdadressen ein?
Nein, überhaupt nicht. Wir bleiben bei unserem Konzept, nur echte Interessenten anzusprechen, die aktiv den Wunsch geäußert haben,  etwas über unsere Produkte zu erfahren.

Vielen Dank für dieses Gespräch






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