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Dr. Schwarz Consulting
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Versandfrequenzen |
Autor:
Martin Aschoff
Bei Anbietern, die schon längere Zeit eMail-Marketing betreiben, ist
ganz klar ein Trend zu höheren Mail-Frequenzen festzustellen.
eMail-Newsletter, die früher nur einmal im Monat verschickt wurden,
werden inzwischen alle zwei Wochen versendet, und zweiwöchentliche
Newsletter erscheinen zunehmend mit wöchentlicher Frequenz - ein
deutliches Zeichen dafür, dass diese Unternehmen mit den Ergebnissen
ihrer bisherigen eMail-Marketing-Aktionen zufrieden sind.
Es lässt sich also festhalten, dass der Mythos, dass man seine Kunden
nicht zu oft per eMail anschreiben soll, durch die Praxis nicht
unbedingt bestätigt wird. Die Erfahrungen zeigen vielmehr, dass die
optimale Versandfrequenz von der Kundenbindung abhängig ist: Je höher
die Kundenbindung (beispielsweise manifestiert durch die Frequenz und
Höhe der Bestellungen), desto häufiger kann der entsprechende Kunde
auch per eMail angeschrieben werden!
Ein Gelegenheitskunde, der normalerweise nur einmal im Jahr zur
Weihnachtszeit kauft, fühlt sich vielleicht schon durch einen
eMail-Newsletter mit monatlicher Frequenz belästigt. Ein treuer
Stammkunde dagegen, der regelmäßig jeden Monat seine Bestellungen
aufgibt, kann problemlos wöchentlich oder - sofern aktueller Inhalt
vorhanden ist - gegebenenfalls auch noch häufiger angeschrieben werden.
Daher ist es im eMail-Marketing wichtig, künftig nicht alle
eMail-Empfänger über einen Kamm zu scheren. Erfahrene
eMail-Marketing-Anwender wie Aldi, Baur Versand oder Conrad Electronic
schreiben ihre besten Kunden standardmäßig zweimal pro Woche an - in
der Regel mit je einem thematischen und einem Sonderangebot-Newsletter.
Dies ist aber nur dann möglich, wenn man seine eMail-Empfänger kennt
(Interessent, Neukunde, Stammkunde, etc.).
Doch wie kann man seine eMail-Empfänger besser kennen lernen? Eine
Lösung ist, die Empfänger selbst Themen und Versandfrequenz wählen zu
lassen. Lassen Sie Ihre Interessenten und Kunden selbst wählen, ob sie
nur eine monatliche Zusammenfassung Ihrer Angebote, den wöchentlichen
thematischen eMail-Newsletter oder auch zusätzlich die
Sonderangebot-Mailings erhalten möchten.
In den USA ist es bei professionellen Versendern bereits üblich, dass
jeder Interessent, der sich zu einem eMail-Verteiler neu anmeldet,
nicht nur nach seinem Namen gefragt wird, sondern auch wie oft der
Anbieter mit ihm in Verbindung treten darf, ohne dass sich der
Empfänger belästigt fühlt. Dies demonstriert eine hohe Wertschätzung,
die der Anbieter dem Anmeldenden entgegen bringt und leitet die
eMail-Beziehung gleich mit einer positiven Note ein!
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