Rechtslage E-Mail 
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Andere Länder andere Sitten. Hier finden Sie einen Überblick über die Rechtslage von unerwünschter oder unangeforderter E-Mail-Werbung und Spam außerhalb Deutschlands sowie einige Urteile, Gesetze und Verordnungen:

Australien will Spam unter Strafe stellen
Die australische Regierung will unter anderem das Versenden von Mails mit einer gefälschten Absenderadresse unter Strafe stellen. Werbemails
dürfe nur noch an diejenigen Internet-Anwender verschickt werden, die sich ausdrücklich damit einverstanden erklärt hätten (Opt-in). Spammern
und Firmen, die ihre Dienste nutzen, sollen künftig hohe Strafen drohen. Quelle: Heise 16.4.03

US-Bundesstaat Washington ändert Anti-Spam-Gesetze
Versender kommerzieller E-Mail-Werbung müssen demnach künftig eine ADV:-Kennzeichnung (Abkürzung für Advertisement, Werbung) in die Betreffzeile einfügen. Nach den Vorstellungen von Senator Bill Finkbeiner sollen E-Mail-Empfänger dadurch unerwünschte Werbebotschaften leichter ausfiltern können.  Washington erließ 1998 als erster US-Bundesstaat ein E-Mail-Gesetz. Es stellt Werbe-Mails mit irreführendem Inhalt oder einer Absenderadresse, auf die man nicht antworten kann, unter Strafe. Inzwischen haben aber auch andere US-Staaten ähnliche Gesetze erlassen. Das nährt die Hoffnung, dass in den USA, von wo auch sehr viele Spam-Mails nach Deutschland kommen, bald gegen die Verursacher der Plage vorgegangen wird. Heise 26.2.03

US-Gericht verbietet Unternehmen das Versenden von Spam
Das oberste Gericht des Bundesstaates New York hat dem Unternehmen MonsterHut untersagt, unaufgefordert Mails zu verschicken. Damit hat sich der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer mit seiner Klage vom Mai 2002 durchgesetzt. Darin beschuldigte er den E-Mail-Marketing-Dienstleister, mehrere Millionen Spam-Mails verschickt zu haben. Heise 23.1.03

Geduld zuende: 10 Dollar Strafe pro Spam-Mail

Jede unerwünschte Werbe-E-Mail könnte in den USA bald zehn Dollar Strafe kosten. Der Wirtschaftsausschuss des US-Senats hat mit einhelliger Unterstützung von Republikanern und Demokraten einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Versenden unerwünschter E-Mail, so genanntem Spam, unter Strafe stellt. Demnach kann die amerikanische Federal Trade Commission, die sich im Februar auf die Spam-Versender eingeschossen hatte, Bußgelder von 10 US-Dollar für jede Spam-Mail verhängen - bis zu einem Höchstbetrag von 500.000 Dollar. Der Antrag sieht außerdem vor, dass jede Marketing-Mail eine funktionsfähige Rückadresse enthalten muss, an der sich Verbraucher gegen weitere Zusendungen verwahren können. Heise 18.5.2002

Kennzeichnungspflicht für Spam in Japan

Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie in Tokio will mit einer neuen Regelung Versender von unverlangt eingesandten Werbe-Mails (Spam) zur Kennzeichnung solcher unbestellter Flugzettel zwingen. Wie japanische Medien berichten, müssen Spam-Sendungen künftig eindeutig mit der Zeichenfolge "!ADV!" ganz am Anfang des Headers markiert sein, damit die Nutzer sie auch automatisch erkennen lassen können. Heise 10.1.02



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