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Der ständige Austausch
und die Diskussion mit anderen Experten erzeugt neue Ideen und Anregungen.
Das sagen Experten zum Thema Permission Marketing (entnommen aus dem
Buch
"Permission Marketing - macht Kunden süchtig" 2. Auflage März
2001):
Schenken Sie Ihren Kunden
das kostbarste Gut unserer Zeit: Zeit. Dialogstrategien, die bis vor wenigen
Jahren noch als clever galten - z.B. dem frankophilen Werbeleiter eine Auswahl
edler Bordeaux Weine anzubieten, fällt heute unter die Kategorie „nervend".
Mehr noch, das Wein-Versandhaus hat seinem vermeintlichen Neukunden mangels
Interesse Zeit gestohlen und das ist heutzutage ein Kapitalfehler.
Wir leben in einer Welt, in der
wir täglich beinahe 24 Stunden einem Feuerwerk an Informationen ausgesetzt
sind. TV, Zeitungen, Handy und Internet stellen uns in den Mittelpunkt eines
multimedialen Trommelfeuers, das letztlich zum Zusammenbruch der Aufnahmefähigkeit
führt. Es fehlt einfach die Zeit, um neue Reize aufzunehmen und zu verarbeiten.
Die Welt dreht sich immer schneller,
Produktzyklen verkürzen sich rapide, Unternehmen entstehen quasi aus
dem Nichts und verschwinden genauso schnell. Wir arbeiten mehr, schlafen weniger
und konsumieren im Zeitraffer. Wie schön wäre es doch, wenn es
in dieser hektischen Welt jemanden gäbe, der Zeit verschenkt.
Wie dankbar wären wir,
wenn Produkte und Informationen genau dann bei uns einträfen, wenn wir
sie brauchen. Ja, es wäre einfach fantastisch, wenn wir von überflüssigem
befreit würden und nur das erhielten, was uns wirklich interessiert.
Aber wie soll das Weinversandhaus wissen, dass der Werbeleiter zwar Frankreich
liebt, aber von schweren Rotweinen Kopfschmerzen bekommt. „Hätten sie
ihn doch nur vorher gefragt" werden Sie sagen. Richtig! Denn dann hätte
man ihm statt der Rotweine ein höchst willkommenes Angebot von leichten
Weißweinen unterbreiten können. Er hätte Zeit gespart und
dem richtigen Produkt seine volle Aufmerksamkeit schenken können. So
einfach ist das!
Permission-Marketing bietet
genau diesen Effekt. Die neue Währung im Kampf um den Kunden heißt
nicht nur Geld gegen Ware, sondern auch Aufmerksamkeit gegen persönlichen
Service, oder Auskunft gegen passgenaue Information.
Lernen Sie, wie Sie Vertrauen
bei Ihren Kunden aufbauen, wenn Sie Ihnen dafür Orientierung geben
und Zeit ersparen. In diesem Sinne: „Nehmen Sie sich die Zeit, mehr über
Permission-Marketing zu erfahren und im harten Kampf um den Kunden erfolgreicher
abzuschneiden.
Monika Beumers, Geschäftsführerin
b.a.s. dialog GmbH, München
Die Aufmerksamkeit des Menschen
ist ein zu kostbares Gut, um sie dem althergebrachten Penetrations-Marketing
preiszugeben. Permission Marketing eröffnet den Zugang zu individuellen
und vertrauensvollen Beziehungen mit selbstbestimmt handelnden Nutzern.
Permission Marketing ist die einzig richtige Antwort auf die neuen Herausforderungen
der Aufmerksamkeitsökonomie.
Dr. Christian Bachem, .companion
: New Economy Consulting
Permission Marketing bringt
es auf den Punkt: Das alte Marketing-Denken: „Wie komme ich zum Kunden?"
funktioniert immer weniger, weil Menschen sich nicht länger bedrängen
lassen. Das neue Marketing heißt Sog-Marketing. Wer im Marketing auf
die Überholspur will, fragt sich: Wie kommt der Kunde zu mir? Wie positioniere
ich mich als Experte? Wie werde ich in meiner Zielgruppe bekannt für
den überragenden Nutzen, den ich biete? Hier bietet Permission Marketing
eine Fundgrube an Ideen und Werkzeugen, die Zukunft des One-to-One-Marketing
schon heute beginnen zu lassen. Studieren und nutzen Sie Permission Marketing,
bevor Ihre Wettbewerber es tun!
Alexander Christiani, Motivationstrainer,
Vorstand der Christiani Unternehmer AG
Es geht bei Permission Marketing
nicht um Spionage, nicht um Big Brother oder um den gläsernen Verbraucher,
sondern um Service- und damit um Lebensqualität. Ein Unternehmer, der
die persönlichen Daten seiner Kunden missbraucht oder unerlaubt an Dritte
weitergibt, begeht wirtschaftlichen Selbstmord, denn er handelt gegen das
Interesse seines Kunden. Wenn dieser das bemerkt, ist er längste Zeit
Kunde des Unternehmens gewesen.
Das natürliche Misstrauen
gegen das Sammeln von persönlichen Daten lässt sich nur abbauen,
wenn ein Anbieter solche Informationen niemals zum Nachteil des Kunden einsetzt,
sondern stets zum Vorteil, etwa in Form von verbessertem Kundendienst oder
gezielten Empfehlungen, die der Kunde als nützlich und erfreulich empfindet.
Auswüchse und Fehlverhalten werden künftig nicht per Gesetz, sondern
mit den Mitteln der Marktwirtschaft bestraft werden. Die Kraft des Wettbewerbs
wird sich als der beste Datenschutz erweisen.
Tim Cole, Publizist, Internet-Spezialist
Der Jäger wird zum Gejagten...
ist eine logische Konsequenz aus der Demokratie der Medien, die uns durch
die neue Medientechnologie geschenkt wird, und damit ist nicht nur das Internet
gemeint. Während bislang die Unternehmen versuchen, mit ihrer Kommunikation
die richtige Zielgruppe zu finden und ungefragt zu „treffen", hat heute der
Konsument die Freiheit der Wahl, mit wem und über was er kommunizieren
möchte. Ein neues demokratisches Selbstverständnis.
Dr. Heinz Dallmer, Direct-Mailing
Spezialist, Geschäftsführer AZ Bertelsmann GmbH
Wenn Marketing über
die Direktansprache per eMail / Internet erfolgreich sein soll, dann muss
die Integrität des Nutzers gewahrt werden! Zwar sind auch plumpe Spams
mitunter als „erfolgreiches" Marketing zu bewerten, dies ist stark abhängig
von der Produktgruppe. Ein seriöses Direktmarketing ist das nicht und
bringt für die gesamte Branche und den Erfolg des Direktmarketings langfristig
erhebliche Nachteile. Der Nutzer / Konsument im Netz hat grundsätzlich
nichts gegen Informationen/Werbung, sofern sie seinen Bedürfnissen
entsprechen, d.h. wenn er sich sein Informationspaket selber zusammenstellt,
in diesem Akt ist seine Zustimmung implizit enthalten. Ein Nutzer der willentlich
Informationen / Werbung bestellt, bekommt was er will und wird somit auch
auf Dauer ein zufriedener, loyaler Kunde.
Alexander Felsenberg, Vizepräsident
und Geschäftsführer des Deutschen Multimedia Verbands
Das Internet wird Direktmarketing
revolutionieren. Der Endkunde wird vom passiven Konsumenten zum aktiven
Gestalter. Die Vision ist simpel: Künftig entscheidet der Endkunde,
zu welchen Themen, wie lange, wie oft und auf welchem Ausgabekanal er Werbung
und Produktinforma-tionen bekommen will. Der Schlüssel zum Endkunden
ist dabei die eMail-Adresse. Wer sie besitzt oder nutzen kann, wird Permission
Marketing für sich erfolgreich einsetzen können.
Uwe Frigge, Geschäftsführer
eVITA und ePost, Deutsche Post eBusiness
Genauso, wie früher
die ersten Autos wie Kutschen aussahen, sehen heute die meisten Webseiten
wie Printkataloge aus, statisch und streng nach dem Gießkannenprinzip.
Personalisierung und Permission Marketing bedeuten einen Quantensprung. Allmählich
beginnen wir das Potenzial der digitalen Medien zu verstehen und auszunutzen.
Personalisierung wird dabei nicht auf das Internet beschränkt sein,
sondern insbesondere in mobilen Endgeräten, im Fahrzeug und zu Hause
zur Verbesserung der Lebensqualität der Nutzer beitragen.
Tim Gotthardt, Audi AG
Wenn man heute ein Produkt
am Markt „versauen" will, dann muss man es einfach nur in alter Manier auf
allen Kanälen bewerben. Es gibt inzwischen einen „Penetranz-Faktor",
bei dem der Konsument sehr allergisch reagiert. Wer viel wirbt, so wird
immer deutlicher, hat es nötig. Wer ein gutes Produkt hat, kommuniziert
- leise, diskret, ehrlich, mit offenem Visier - auf vielen Kanälen
und ohne eingebauten Kaufzwang.
Matthias Horx, Trendforscher,
Publizist und Essayist
Mit „Permission Marketing"
hat Seth Godin einen griffigen Audruck geprägt, der auf den Punkt bringt,
was erfolgreiche, kundenorientierte Markenkommunikation heute ausmacht: einen
partnerschaftlichen, aber unaufdringlichen Dialog. Das Internet ist dafür
das perfekte Werkzeug: per E-Mail, personalisierten Websites oder geschlossenen
Online-Kundenclubs schaffen Unternehmen individuelle Markenerlebnisse, die
zu langfristigen Kundenbeziehungen führen.
Prof. Peter Kabel, CEO, Kabel
New Media AG
Egal, wie die Medien der
Zukunft aussehen, in welcher Form z.B. Internet mit mobiler Telefonie und
TV verschmilzt, der Kunde als Individuum wird mehr und mehr im Fokus stehen.
Allerdings ist er in einer Gesellschaft der Informationsflut nur das bereit
zu akzeptieren, was ihm als Orientierungshilfe dient. Seine Zustimmung zur
Information, zur Werbung wird die Wirkung und Markenwahrnehmung maßgeblich
bestimmen. Permission Marketing wird, im Gegensatz zum Broadcasting der vergangenen
Dekaden, den Unterschied zwischen positiver Wahrnehmung und Reaktanz von Marken
und Werbung ausmachen. Nur wer die Zustimmung der Kunden genießt, hat
die Chance, erfolgreiche Kundenbindung zu praktizieren.
Lars Kirschke, Managing Director,
24/7 Media Deutschland GmbH
Alle Welt redet derzeit über
Customer Relationship Management - CRM - oder Kundenbindung, wie es einst
genannt wurde. Dabei hat sich der One-to-One-Dialog längst wieder weiterentwickelt,
Permission Marketing ist jetzt das Zauberwort. Diese schnelle Entwicklung
des Direktmarketings überrascht im Internet-Zeitalter keinen, ist doch
Permission Marketing primär eine elektronische Dialogform. Neu dabei
ist dies: Zum ersten Mal gibt es ein Dialoginstrument, das hundertprozentig
vom Kunden gesteuert werden kann. Gibt er keine Informationen preis, findet
Permission Marketing nicht statt.
Permission Marketing ist daher
für Direktmarketer Herausforderung und Chance zugleich. Die Herausforderung
ist, Nutzer zu überzeugen, persönliche Daten anzugeben, um damit
einen für beide Seiten sinnvollen Dialog aufnehmen zu können. Die
Chance besteht darin, einen wirklichen One-to-One-Dialog zu initiieren, einen
Dialog, in dem sich der Kunde als Partner des Absenders betrachtet, nicht
als bloßer Empfänger von Werbebotschaften. Mit Permission Marketing
kann ein Kunde oder Interessent dort „abgeholt" werden, wo er sich gerade
befindet: Er erhält die Botschaft zu dem Zeitpunkt, den er ausgewählt
hat. Auch die Inhalte werden vom Empfänger bestimmt. So gesehen, ist
Permission Marketing die Königsdisziplin des Direktmarketings. In einer
Zeit der stetig zunehmenden Informationsflut wird Permission Marketing zunehmend
über Erfolg oder Misserfolg im Direktmarketing entscheiden.
Prof. Bernd Kracke, Präsident
des Deutschen Direktmarketing-Verbands DDV
Permission Marketing stellt
eine sinnvolle und notwendige Ergänzung des Customer Relationship Management
(CRM) dar. CRM zielt auf die Herstellung und Aufrechterhaltung erfolgreicher
Kundenbeziehungen; dies bedingt notwendigerweise den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses
zum Kunden. Der Kunde darf sich zu keinem Zeitpunkt manipuliert vorkommen,
sondern muss das Gefühl haben, dass er gleichberechtigter Partner in
der Beziehung Anbieter/Kunde ist. Damit muss ihm die Möglichkeit eingeräumt
werden, jederzeit autonom Entscheidungen zu fällen, ob er Botschaften
des Anbieters erhalten bzw. empfangen will, ob seine Daten in einer Kundendatei
gespeichert werden usw.
Sofern der Anbieter es versteht,
dabei dem Kunden einen Nutzen in Aussicht zu stellen, wird das Einverständnis
des Kunden kein Problem darstellen. Ein solcher Nutzen kann z.B. darin bestehen,
dass der Kunde durch bestimmte Botschaften einen Informationsvorsprung erhält,
oder dass die Preisgabe bestimmter persönlicher Daten der Anpassung von
Produkten an die kundenspezifischen Merkmale dient (Customization).
Insofern kann Permission Marketing
auch als logische Konsequenz des grundsätzlichen Marketinggedankens
gesehen werden: Marketing als Führung des Unternehmens vom Markt her
bedingt eine konsequente Kundensicht; nicht der Anbieter, sondern der Kunde
definiert, was Nutzen ist und welchen Aktionen des Anbieters er daher seine
Zustimmung erteilt. (Quelle: Link, J./Tiedtke, D. (Hrsg.), Erfolgreiche Praxisbeispiele
im Online Marketing, 2. Auflage, Heidelberg 2000, S. 5f.)
Prof. Dr. Jörg Link,
Database- und Direktmarketing-Spezialist, Universität Gesamthochschule
Kassel
Verfolgen wir zwei Dinge,
die in Deutschland, wenn nicht sogar weltweit, noch nicht abgehoben haben:
E-Commerce und One-to-One-Marketing. Die Gründe für die Diskrepanz
zwischen Vision und Realität sind vielschichtig. E-Commerce soll vor
allem von der persönlichen, individuellen Zielgruppenansprache leben.
Nun braucht One-to-One-Marketing als Basis nicht nur eine solide technische
Grundlage in Form eines ausgereiften Data-Warehouse und eines dazwischen
gelagerten Data-Mining, sondern lebt vor allem vom Einverständnis der
Zielgruppe, Daten auch verwenden zu können.
Dieses kann nicht nur über
ein einfaches, sogenanntes „opt-in"-Verfahren gehen. Dabei muss der Kunde
pro-aktiv das Einverständniskästchen kennzeichnen. Der eigentliche
Prozess fängt im sinnvollen Marketing-Ansatz an, dem Kunden plausibel
zu machen, warum es auch in seinem Sinne ist, seine persönlichen Daten
verwenden zu dürfen. Zielgruppenansprache, profiladäquate Bedienung,
Ausfilterung von nicht-tangierenden Inhalten und jederzeit die Kontrolle
über die Datenverwendung sind die Argumente, die dem Vertrauen des Kunden
in den Anbieter Vorschub leisten. Denn eines ist sicher: E-Commerce lebt
in erster Linie von Vertrauen!
Patrick Palombo, Vorstandsvorsitzender/CEO
der WWL Internet AG, Vizepräsident E-Commerce im Deutschen Direktmarketing
Verband
Wer sich wie ein wahrer Freund
gegenüber den Kunden verhält, wird viele neue Freunde gewinnen.
Gesine Reimerdes, Marketing
Director, Amazon GmbH
Personalisierte Dienste werden
im Internet und im Mobile Commerce zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein
gut gemachtes Permission Marketing ist ein wichtiges Element hierbei, das
vor allem die Akzeptanz von Werbung deutlich erhöhen kann. Es kann nur
Seth Godin zugestimmt werden: „Turning Strangers into Friends, and Friends
into Customers". Dies ist ein vielversprechendes Konzept, um Electronic Commerce
noch weiter voranzubringen.
Prof. Dr. Bernd Skiera, Lehrstuhl
für Electronic Commerce, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt
am Main
Für Dell sind Permission-Based
eMails schon seit langem einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der
direkten Kundenansprache. Der Erfolg von Direktmarketing-Kampagnen wird damit
konkret messbar und die Inhalte unseres eMail-Newsletters lassen sich somit
optimal auf die Wünsche unserer Kunden einstellen.
Mathias Schädel, Vice
President and General Manager Central Europe, Dell Computer GmbH
In der New Economy zeigt
sich, wie stark die Macht der Marke ist. Ob Botschaften ankommen oder nicht
hängt vom guten Namen des Absenders und dieser wiederum von der Einhaltung
der Grundregeln des Permission Marketing ab. Unerwünschte Massenmailings
ruinieren den Ruf.
Harald A. Summa, Geschäftsführer
ecoForum e.V., Verband der Deutschen Internet-Wirtschaft
Wir haben heute das Glück,
die Geschichte aktiv mitgestalten zu können. Klassische Werbeträger
wie Zeitungen, Fernsehen und Radio werden um eine Vielzahl neuer und spannender
Medien ergänzt. Email, SMS, WEB-Seiten und WAP-Geräte bilden nur
den Anfang einer Ära neuer Kommunikationsmöglichkeiten.
Jede Kommunikationsform bietet
wiederum neue Möglichkeiten, mit jedem einzelnen Kunden - im Medium seiner
Wahl - auf eine ganz individuelle Art in Kontakt zu treten. Die intelligente
Vernetzung aller Bereiche des Lebens birgt ungeahnte Chancen zur Steigerung
der Lebensqualität. Situative und räumliche Kontexte führen
hierbei zu dynamischen Bedürfnisprofilen.
Das 21 Jahrhundert ist das Jahrhundert
des elektronischen Marketings. Eine Botschaft mit Mehrwert wird nicht mehr
als Belästigung empfunden, sondern als gerngesehener Tipp in allen Lebenslagen.
Mario Tiedemann, Geschäftsführer
LLynch eMarketing GmbH
Jeden Kunden als eigenständigen
Markt begreifen: Das Marketing-Umfeld im Internet ist in vielen Bereichen
sowohl von einer Sättigung als auch von einer starken Internationalisierung
der Mitbewerber geprägt. Ein immer schärfer werdender Verdrängungswettbewerb
ist das Resultat. Hinzu kommen immer größer werdende Anforderungen
seitens der Kunden. Diese zufrieden zu stellen und langfristige Bindungen
zu knüpfen ist wichtiger denn je.
Der Strategieansatz des One-to-one-Marketings
kann hier auch in bezug auf professionelles Permission Marketing gute Erfolge
bringen. Dabei wird jeder Kunde als eigenständiges Marktsegment begriffen.
Es geht nicht mehr in erster Linie darum, mehr Käufer für seine
Produkte zu finden, sondern mehr Produkte für seine Käufer.
Das Ziel für jedes Unternehmen
besteht darin, sich einen Stamm solventer Käufer aufzubauen und diesen
durch hochindividualisierte Dienstleistungen und Produkte („One Customer at
a Time") an das Unternehmen zu binden. Voraussetzung dafür ist die Pflege
einer „permanent lernenden Beziehung" mit jedem einzelnen Kunden, um auf
dessen sich ständig verändernde Bedürfnisse eingehen und die
Produktangebote präzise auf ihn ausrichten zu können.
Dem World Wide Web, das auf Grund
seiner Struktur individualisierte Kommunikationsformen ermöglicht, sollte
dabei das Hauptaugenmerk gelten. Gerade im Finanzdienstleistungsbereich wird
die technische Entwicklung in den nächsten Jahren zu einem weiteren
Umbruch führen. Bereits im Jahr 2010 - so die Prognosen - wird das
Internet der strategisch wichtigste Vertriebskanal für Bankdienstleistungen
sein, gefolgt vom Telefon und dem traditionellen Filialnetz.
Volker Tietgens, Vorstandsvorsitzender
der Concept! AG in Wiesbaden
Im Internet geht es nicht
mehr darum, Werbebotschaften zu formulieren, sondern darum, möglichst
exakt auf Kundenwünsche zu reagieren. Im Internet ist der Wunsch des
Kunden also die unabdingbare Voraussetzung jedes Marketing-Ansatzes. Insofern
ist „Permission Marketing" der einzig adäquate Weg zu einer kommerziell
erfolgreichen Internet-Strategie.
Ossi Urchs, Autor, Filmemacher,
Kommunikationsexperte, 3W4U - Netzagentur
Die Grenzen der Aufnahmemöglichkeit
für herkömmliche Werbung scheinen bei immer mehr Menschen erreicht.
Sie immunisieren sich bewusst durch Verweigerung oder unbewusst durch Abstumpfung.
Eine Ursache liegt darin, dass konventionelle Werbung unterbricht: Der Fernsehspot
stört mich bei meinem Film, der Radiospot beim Musikgenuss, die Werbung
in der Zeitschrift zwingt mich zum lästigen Überblättern.
Das Ergebnis: Herkömmliche Werbung verpufft immer mehr.
Wir haben das auf schmerzliche
Weise bei der Auswertung unserer `99er Aktienkampagne festgestellt. Bei
drei unserer Zielgruppen hatten wir erfreuliche Ergebnisse gemacht, aber
die Entscheider der Wirtschaft hatten wir überhaupt nicht erreicht.
Diese Zielgruppe kann sich in ihrer Arbeit nicht unterbrechen lassen und
will die wenige Zeit, die zur Erholung bleibt, intensiv nutzen. Sie liest
nicht die Zeitungen und Magazine, in denen wir Anzeigen schalten, sondern
holt sich Informationen aus den hochprofessionellen firmeneigenen Pressespiegeln.
In der privaten Lektüre ziehen sie z.B. Special Interest-Magazine vor
und Fernsehen sowie Radio nimmt diese Zielgruppe nur sehr gezielt zur Kenntnis,
Werbung wird gefiltert. Deshalb entschieden wir uns dafür, uns von diesen
potenziellen Kunden schrittweise die Erlaubnis zu holen, sie informieren
zu dürfen.
Dazu eignet sich am besten das
Internet. Dort hinterlegen wir auf unserer Website Kurzinformationen zu relevanten
Themen und bieten an, die Information auf Anforderung durch Zusendung von
Material zu vertiefen. Wir bieten eMail-Newsletter an, die aber nur auf Anforderung
verschickt werden und jederzeit einfach wieder abbestellt werden können.
Niemals benutzen wir die eMail-Adressen zu anderen (Werbe)-Zwecken. Und durch
das Angebot des Service-Calls bieten wir an, zu vorher gestellten Fragen zurückzurufen.
Damals wussten wir noch nicht, dass dies einmal Permission-Marketing genannt
werden würde.
Thorsten Windus, Leiter Konzern-Kommunikation,
Preussag AG
„Permission Marketing" trifft
die Zukunft des Marketing auf den Punkt. Kundenorientierung heißt
nicht nur, den Kunden mit für ihn interessanten Angeboten vertraut zu
machen. Viel wichtiger wird es sein, dies nur dann und nur unter den Bedingungen
zu tun, die von ihm akzeptiert werden können.
Prof. Dr. Axel Zerdick, Professor
für Ökonomieund Massenkommunikation, Freie
Universität Berlin, Mitautor von „Die Internet-Ökonomie - Strategien
für die digitale Wirtschaft"
ABSOLIT
Internet - Marketing & Consulting