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Dr. Schwarz Consulting
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Wie Sie per E-Mail mehr verkaufen
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Autor:
Torsten Schwarz
Eine Milliarde Euro Umsatz im Versandhandel ist bereits heute direkt
auf einen Klick in einer E-Mail zurückzuführen. Aber nicht jede E-Mail
ist gut im Verkaufen. Hier gibt es noch viel Verbesserungspotenzial
Wer schläft, kauft nicht
Der größte Feind des E-Mail-Vertriebs sind Absender, deren E-Mails so
uninteressant sind, dass sie nach dem dritten Mailing nur noch
ungelesen gelöscht werden. Wenn der Empfänger nichts verpasst, muss er
die Mail auch nicht lesen: das sind die vielen „Schläfer“, die dafür
sorgen, dass schlechte Newsletter statt 45% nur 20% Öffnungsrate haben.
Also bauen Sie sich einen Ruf als Versender relevanter E-Mails auf. Ihr
guter Name als Absender ist der wichtigste Faktor beim Ziel, mehr zu
verkaufen.
Kommen Sie schnell zu Sache
Wenn Sie das Glück haben, dass Ihre E-Mail geöffnet wird, dann machen
Sie dem Leser das schnelle Kaufen leicht. Sagen Sie schon in der
Betreffzeile, was am Interessantesten ist und folgen Sie in der E-Mail
diesem Kommunikationspfad: kommen Sie im Kopfbereich schnell zur Sache,
so dass der Leser gleich weiß, was ihn erwartet und was ihm das Angebot
bringt. Klare Gliederung und Strukturierung zusammen mit einer
Visualisierung der Kernaussage erhöhen Responseraten maßgeblich. Wenn
Sie knallhart verkaufen wollen, arbeiten Sie mehr mit Bilder. Wenn Sie
mit einem Service-orientierten Newsletter das Ziel Kundenbindung
verfolgen, konzentrieren Sie sich auf die Inhalte.
Der Weg zum Ziel soll
bequem sein
Wenn Sie per E-Mail Produkte verkaufen, gibt es zwei Stellschrauben,
die Sie optimieren können: den Hyperlink in der E-Mail sowie die Lande-
oder Sprungseite (Landing Page), auf die der Interessent gelangt,
nachdem er einen Hyperlink angeklickt hat. Die erste Messgrößen ist die
Klickrate. Das ist der Anteil der E-Mail-Empfänger, die Sie dazu
verführen konnten auf einen bestimmten Hyperlink zu klicken. Der zweite
Kennwert ist die Konversionsrate der Landeseite. Das ist der Anteil der
anklickenden Interessenten, die von dem Angebot anschließend so
überzeugt waren, dass sie bestellt haben.
Klickstarke Hyperlinks
verführen
Ein Hyperlink sollte klar als anzuklickendes Objekt identifizierbar
sein. In einem Newsletter sollte die Produktüberschrift, die Abbildung
und einige Worte im Text als erkennbarer Hyperlink unterlegt sein.
Beschreiben Sie in sachlichen Worten den zu erwartenden Nutzen. Fordern
Sie zum Anklicken auf. Besser als das Wörtchen "mehr" am Ende ist es,
drei bis zehn auffordernde Worte als Hyperlink zu gestalten. Viel Leser
haben gelernt, Hyperlinks daran zu erkennen, dass Sie blau und
unterstrichen sind. Nutzen Sie diese Erkenntnis für Ihr Layout. In der
E-Mail selbst sollte das Angebot und dessen Nutzen sofort ins Auge
springen. Am besten den Nutzenvorteil gleich auch noch in einem Bild
darstellen. Konkrete Angebote sollten rundum verlinkt sein und Bilder
enthalten. Ein Deeplink direkt auf das Produkt ist Pflicht,
klick-animierende Buttons die Kür. Wenn Sie mit einem
Service-orientierten Newsletter das Ziel Kundenbindung verfolgen,
bringen Sie in sachlicher Form relevante Textinformationen. Wenn Sie
dagegen knallhart verkaufen wollen, arbeiten Sie mehr mit Bildern.
Verstärker wie Geldscheine oder Gutscheine wirken als Bilder immer gut.
Standalone-E-Mail oder
Newsletter?
Grundsätzlich gibt es zwei Formen von reinen "Abverkaufs-E-Mails“:
Newsletter und Standalones. Beim Newsletter ist der Versender meist der
Betreiber eines Online-Shops, der seine Kunden oder Interessenten
regelmäßig mit Produktangeboten versorgt. Sollen neue Kunden
angesprochen werden, so werden bei einem Adresseigner
Permission-basierte Fremdadressen angemietet und an diese eine
Standalone-E-Mail geschickt.
Bei Standalones
entscheidet das Vertrauen in den Absender
Speziell bei Standalones ist wichtig, dass bei bekannten Marken auch
der Markenname genannt wird. Dies kann sowohl im Absender als auch im
Betreff geschehen. Wenn der Adresseigner bei seinen Empfängern eine
sehr hohe Sympathie genießt, sollten Sie nicht ohne Not darauf
bestehen, Ihren eigenen Namen als Absender zu nennen (die
E-Mail-Adresse dahinter ist sowieso immer der Adresseigner), sondern
die des Adresseigners. In einer Standalone-E-Mail sollte Ihr Firmen-CI
deutlich erkennbar sein - das schafft Vertrauen. Hilfreich ist oft auch
ein Empfehlungstext des Adresseigners oder gar eine direkte
Partnerschaft mit diesem.
Generell bei allen E-Mails gilt, dass personalisierte Betreff oder das
Wort Gewinnspiel bei der Öffnungsrate Wunder wirken.
Konversionsstarke
Landeseiten sollen verkaufen
Wenn ein Interessent auf einen Hyperlink klickt landet er auf einer
Lande- oder Sprungseite (Landing Page). Je nach Art der Ansprache im
Werbemedium (Newsletter, E-Mailing) sollten Sie eine eigene Landeseite
entwerfen, die den jeweiligen Nutzer bei den jeweiligen Erwartungen
"abholt", die durch den Hyperlink geweckt wurden. Auch sollten nicht
mehrer Produkte, sondern nur eines auf der Landeseite beworben werden.
Hierfür sollten Sie knapp und präzise die wichtigsten Nutzen- und
Kaufargumente nennen. Der Bestellknopf sollte unübersehbar ins Auge
springen und der Bestellvorgang möglichst einfach gestaltet sein. Bei
bestehenden Kunden empfiehlt sich ein "One-Click-Shopping" oder ein Weg
zu "Expresskasse".
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