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Dr. Schwarz Consulting
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| E-Mail-Marketing
setzt sich durch |
E-Mail ist wachstumsstärkstes
Direktmarketing-Instrument
E-Mail-Marketing ist noch vor Telefonmarketing und Werbebriefen der
Bereich des Direktmarketing der in den nächsten drei Jahren am
stärksten an Bedeutung gewinnt. Dies ist das Ergebnis der Jahresumfrage
des Deutschen Direktmarketingverbandes DDV unter
300 Marketingleitern großer deutscher Unternehmen (DDV / TNS Emnid,
April 2002). 32% der von E-Dialog
im April 2002 befragten 300 US-Marketingleiter bezeichnen E-Mail als das
effektivste Marketinginstrument, bei 82% ist es unter den drei
wichtigsten Marketing-Tools.
Immer mehr Unternehmen setzen E-Mail-Newsletter
ein
Bereits heute versenden 36% von 24.783 befragten kleineren deutschen
Unternehmen E-Mail-Newsletter zur Neukundengewinnung und Kundenbindung
( nc-cd ). Große Firmen nutzen das Medium sogar noch
stärker: von 185 befragten Großunternehmen haben 45% einen
E-Mail-Newsletter ( eCircle
, Januar 2002). Die Befragung des DDV ergab,
dass 42% der Unternehmen E-Mail als Marketinginstrument nutzen.
E-Mail-Marketing-Budgets werden erhöht
Budgets verschieben sich vom Werbebrief zu E-Mailings. Die Ausgaben für
E-Mail-Marketing bei 6000 von Blue Martini Software befragten
US-Einzelhändlern liegen 2003 erstmals höher als die Ausgaben für
klassische Print-Mailings. 55% der US-Unternehmen haben
von 2001 auf 2002 den Budgetanteil für E-Mail-Marketing erhöht, nur 5%
haben ihn gesenkt. Beim klassischen Werbebrief haben nur 16% den Anteil
erhöht, während 16% hier gekürzt haben. Auch die klassische
Online-Werbung verliert gegenüber dem E-Mail-Marketing an Boden. So
wollen US-amerikanische Firmen den Banner-Anteil an ihren
Marketingbudgets in diesem Jahr von 13 auf durchschnittliche zehn
Prozent herunterfahren. Gleichzeitig erhöhen sich die Aufwendungen für
E-Mail-Kampagnen von 18 auf 24 Prozent, ergab eine Umfrage des
Marktforschungsinstituts E-Dialog unter 300 Führungskräften. Der
elektronische Serienbrief zieht damit fast gleichauf mit der
traditionellen Postsendung, die laut E-Dialog 25 Prozent ausmacht, drei
Prozentpunkte weniger als noch im Vorjahr (eMarket) . In Deutschland wurden im Jahr 2000 2,4
Mrd. DM für E-Mail-Marketing ausgegeben (NFO Infratest und Deutsche
Post AG Sep. 2001).
Gründe für den Boom im
E-Mail-Marketing
Niedrige Kosten
Während bei klassischen Werbebriefen oder Kundenzeitungen Druck-,
Papier- und Portokosten anfallen, entstehen bei E-Mailings nur minimale
Kosten für Softwarelizenzen und Providergebühren. Während die
Kreativleistungen ähnlich sind, betragen die Versandkosten dieser
"digitalen Briefe" mit einem halben bis zehn Cent nur etwa ein Zehntel
dessen, was Papierausendungen kosten.
Hohe Responseraten
Weil es so bequem ist, in einer E-Mail einen Hyperlink anzuklicken,
liegen auch die Responseraten meist deutlich über jenen von Briefen.
Anders als bei Briefen, wo ein Fax-Antwortformular abgeschickt, eine
Telefonnummer gewählt oder eine Postkarte frankiert werden muß, genügt
beim E-Mailing ein einfacher Mausklick. Bei interessanten Angeboten
liegen die Responseraten meist im zweistelligen Bereich. Auch
Traumwerte von 30-40% werden erreicht. 50% der weltweit befragten
Mediaplaner glauben, dass sich mit E-Mail-Kampagnen die besten
Responseraten erzielen lassen. 23 bevorzugen elektronische Magazine
oder E-Mail-Newsletter und nur 11% setzen auf Mailing per Post
(Opt-in-News/ Welt Mai 2001). Zwischen 7 und 20% liegen die
durchschnittlichen Responseraten auf Permission-basierte E-Mails in
insgesamt 11 verschiedenen Studien, die eMarketer miteinander verglichen hat (Mai 2001).
Präzises Marketing-Controlling
Anders als beim Werbebrief kann bei E-Mailings gemessen werden, welche
Botschaft gelesen wird und welche nicht. Beispielsweise wird auch
gemessen, welche E-Mails an Bekannte weitergegeben werden. Oder es kann
genau ermittelt werden, welches Produkt in welchem Mailing die höchste
Klickrate hatte und welches schließlich am meisten gekauft wurde. All
dies geschieht vollautomatisch und steht als fertige Reports zum
Ausdruck bereit, wobei die Werte im Verlauf der Kampagne automatisch
aktualisiert werden. Natürlich kann auch der CPI (Cost per Interest)
und der CPO (Cost per Order) unterschiedlicher Mailings verglichen
werden.
Auch für niedrigpreisige Produkte geeignet
Während Werbebriefe nur für teure Waren in Frage kommen, kann per
E-Mail auch für einfache Dinge geworben werden, wenn das Produkt für
den Empfänger interessant ist. 2,50 US-$ betragen die Konversionskosten
(CPO Cost per Order) bei Permission-basierten E-Mail-Mailings an
bestehende Kunden, während der CPO bei klassischen Mailings 25 US-$
beträgt (IMT Strategies Sep 2001).
Schnell und aktuell
Während klassische Mailings oft lange Vorlaufzeiten haben, können
E-Mails auch kurzfristig realisiert werden. Nur Minuten nach der
Aussendung ist das Mailing bei Kunden. Die meisten Antworten liegen
bereits am ersten und zweiten Tag vor. Testmailings können schon nach
Stunden evaluiert werden.
Kunden bevorzugen E-Mail
Immer mehr Kunden möchten lieber per E-Mail informiert werden. Die
digitalen Informationen sind leichter archivierbar. Bei interessanten
Angeboten kann bequemer per Mausklick Zusatzinformation abgerufen
werden. Die Informationen sind aktueller. 78% der Kunden von
Online-Shops wollen am liebsten per E-Mail über neue Produktangebote
informiert werden. Nur 17% bevorzugen herkömmliche Print-Angebote per
Post (Doubleclick und NFO Okt 2001 zitiert in bizreport)
Segmente gezielt ansprechbar
Bei einem elektronischen Mailing ist es bequem möglich, eine Woche nach
einer Aussendung an all diejenigen, die die E-Mail nicht geöffnet
haben, ein Folgemailing zusenden. Ebenso können alle diejenigen, die
zwar angeklickt, jedoch nicht gekauft haben, ein anderslautendes
Mailing geschickt bekommen. Solche Aktionen sind bei klassischen
Mailings entweder unmöglich oder mit viel Handarbeit verbunden. Beim
E-Mail-Marketing geschieht all dies automatisch und kann per Mausklick
aktiviert werden.
Interaktiver Dialog
Dialogmarketing wird mit E-Mail erst wirklich möglich: interaktive
Elemente wie Formulare, Befragungsbögen, anklickbare Objekte,
Multimedia-Präsentationen etc. können beliebig realisiert werden. So
werden beispielsweise schon heute Empfänger elektronischer Werbung
gefragt, ob diese Werbung ihr Interesse trifft, um damit Streuverluste
zu verringern. |
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