E-Mail-Marketing Benchmarks 2019

Analyse der E-Mail-Marketing-Aktivitäten von 5037 Unternehmen, Status quo und Best Practices.

Die Studie untersucht die E-Mail-Marketing-Aktivitäten von 5037 Unternehmen aus neun Branchen anhand von bis zu 143 Einzelkriterien. Sie dokumentiert Best Practices und dient als Leitfaden, wie Unternehmen vorgehen sollten.

342 Seiten, 50 Abbildungen, 10 Tabellen, Checklisten und zahlreiche Screenshots – Lieferung als PDF

 
Neu: Datenblatt: 199,-* EUR
Standard-Version: 489,-* EUR
Enterprise-Version, Preis: 1400,-* EUR – umfasst die Rohdaten sowie deren Auswertung im Excel-Format.

 

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E-Mail-Marketing Benchmarks 2019 Cover
Übersicht E-Mail-Marketing Benchmarks 18

E-Mail-Kommunikation deutscher Unternehmen lässt zu wünschen übrig

95,4 Prozent der 5000 Top-Unternehmen im deutschsprachigen Raum betreiben aktiv E-Mail-Marketing. Grundlegende Aspekte der E-Mail-Kommunikation werden jedoch oft missachtet. 18,3 Prozent haben ein offenes Formular online, über das sich Abmahnanwälte ohne Double-Opt-in mühelos in den Verteiler „einschleichen“ können. Nach der neuen DSGVO kann das zu hohen Bußgeldern führen.

Obwohl sich der Newsletter in den letzten Jahren als effektives Kundengewinnungs- und -bindungswerkzeug etabliert hat, bieten nur rund 60 Prozent die Möglichkeit, sich als Nicht-Kunde zum firmeneigenen Newsletter einzutragen. Weitere 16,3 Prozent haben dem Newsletter abgeschworen oder gar ein defektes Anmeldeformular.

Leadgenerierung per Newsletter

Obwohl die Kundenkommunikation per Newsletter auch im B2B sehr zielführend sein kann, zeigen sich die untersuchten B2Bler sehr scheu, was die Auffälligkeit der Anmeldung anbelangt. So platziert nur ein Viertel einen Newsletter-Hinweis auf der Startseite, meist leider auch nicht wirklich auffällig.

Unternehmen aus dem Bereich Medien und Bildung scheinen langsam auch auf den Geschmack des E-Mail-Marketings zu kommen. So haben drei von vier Unternehmen einen öffentlichen Newsletter und jeder Zweite platziert diesen sogar auf der Startseite.

Wie üblich können hier vor allem der Handel und die Tourismusbranche punkten. Viele Unternehmen dieser Branchen haben verstanden, wie wichtig es ist den Newsletter auffällig auf der Startseite zu platzieren, um neue Leads für das eigene CRM-System zu gewinnen.

Rechtssicherheit Fakten

Großteil noch immer ohne rechtssichere Anmeldung

Rechtssicherheit bleibt weiterhin das Sorgenkind des deutschen E-Mail-Marketings: Obwohl die Verabschiedung der Datenschutz-Grundverordnung Mitte letzten Jahres für viel Panik und Sorge im Bereich der E-Mail-Kommunikation sorgte, scheinen viele Unternehmen relativ unbekümmert zu sein, was das neue Strafmaß der Gesetzesänderung anbelangt.

38 Prozent fragen bei der Anmeldung immer noch zu viele Daten ab. Nur 24 Prozent geben einen kurzen und verständlichen Hinweis, was mit den eingegebenen Daten überhaupt passiert  Das größte Problem liegt jedoch bei der Möglichkeit, dem Tracking des Leseverhaltens zu widersprechen –  gerade einmal zwei Prozent bieten dies bei der Anmeldung an.

Erschreckend ist auch, dass jedes fünfte Unternehmen bei der Gewinnung neuer Adressen noch immer ohne Double-Opt-in arbeitet. In der Beratungs- und IT-Branche ist es sogar nur fast jedes dritte Unternehmen.

Datenblatt

Viel Buzz um Nichts

Automatisierte Mailings, segmentierte Kampagnen und individuelle Kundenansprache – Themen, welche trotz großer Präsenz in den Fachmedien keinen Anklang in der Praxis zu finden. Während Händler, Markenhersteller und Touristiker sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen und sich mit personalisierten, sympathischen und außergewöhnlichen Begrüßungen für neue Leser übertrumpfen, stehen viele andere Branchen nur müde am Seitenrand und schauen zu.

So nehmen nur rund 40 Prozent der Unternehmen, deren Anmeldeprozess detaillierter untersucht wurde, die Möglichkeit wahr, dem Neu-Abonnenten mehr als nur eine Anmeldebestätigung zukommen zu lassen und das obwohl sie mit einem professionellen E-Mail-Service-Provider arbeiten.

Immerhin schaffen es 96 Prozent, die Double-Opt-in-Mail direkt nach Eingabe der Anmeldedaten zu versenden, um den Fast-Abonnenten nicht lange warten zu lassen.

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Marketing Automation Fakten
Studienversionen im Überblick

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

Prozentwerte hochgerechnet auf die 5037 untersuchten Top-Unternehmen

  • 95 Prozent der untersuchten Unternehmen betreiben aktiv E-Mail-Marketing
  • 93 Prozent nutzen eine sichere Datenübertragung auf ihrer Webseite
  • 82 Prozent nutzen das Double-Opt-in-Verfahren bei der Leadgenerierung
  • 80 Prozent schützen ihre Domain vor Missbrauch
  • 76 Prozent haben einen Newsletter
  • 62 Prozent arbeiten mit professionellen Versendern
  • 43 Prozent versenden über zertifizierte Mailserver
  • 47 Prozent fragen bei der Anmeldung nach dem Namen des Interessenten
  • 30 Prozent personalisieren ihre Mails mit den gesammelten Daten
  • 16 Prozent heißen neue Leser mit einer Begrüßungsmail willkommen

Folgende Unternehmen stellten Analysedaten
für diese Studie zur Verfügung

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Das berichtet die Presse:

Computerwoche: „Beim E-Mail-Marketing sind deutsche Firmen Anfänger“

 

OneToOne: "Jedes fünfte Unternehmen riskiert Millionenstrafe"
IT Finantmagazin: „Versicherer unsicher in der E-Mail-Kom­mu­ni­kation – ohne Double-Opt-in; keine Personalisierung“
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