Der E-Mail-Marketing Guide für Händler

Analyse der E-Mail-Marketing-Aktivitäten von 449 Händlern, Status quo und Best Practices.

Die Studie untersucht die E-Mail-Marketing-Aktivitäten von 449 Händlern anhand von bis zu 125 Kriterien. Sie dokumentiert Best Practices und dient als Leitfaden, wie Händler beim Kundendialog über E-Mail vorgehen sollten.

199 Seiten, alle Rankings, Checklisten, zahlreiche Abbildungen und Best Practices

Preis: 489,-* EUR

Enterprise-Edition, Preis: 1490,-* EUR – umfasst die Rohdaten sowie deren Auswertung im Excel-Format

Veröffentlichung: 07/2018

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E-Mail-Marketing Guide Cover

Handel scheitert an rechtssicherem Marketing

Rechtskonformes E-Mail-Marketing stellt für viele Händler scheinbar eine unüberwindbare Hürde dar. Gerade einmal vier von 448 Unternehmen konnten hier die volle Punktzahl erreichen. Ein Viertel brachte es nicht einmal auf die Hälfte der Punkte. Ursache hierfür ist meist das Missachten der Kennzeichnungspflicht. Nur 41 Prozent aller Double-Opt-in-Mails und 42 Prozent aller Willkommensmails enthalten vollständige Impressen. Bei den Newslettern liegt dieser Wert mit 59 Prozent etwas höher.

„Viele Händler befinden sich rechtlich auf sehr dünnem Eis und sind sich der Tragweite der neuen Datenschutz-Grundverordnung anscheinend nicht bewusst“

Selbst elementare Bestandteile der kürzlich in Kraft getretenen DSGVO werden missachtet. 17 Prozent verpflichten nicht zweckgebundene Daten wie Name oder Anrede bei der Newsletter-Registrierung. Ähnlich viele klären den Abonnenten nicht darüber auf, ob und welche personenbezogenen Daten gesammelt werden.

Die automatisierte Kundenansprache ist ebenfalls ein Thema, welches bei vielen Händlern noch wenig Anklang findet. Zwar schaffen 73 Prozent durch obligatorische Geburtstagsmails oder saisonabhängige Angebote, Touchpoints mit den Empfängern, jedoch scheitert es oftmals schon den Basics: Rund 30 Prozent der Händler heißen Neu-Abonnenten nicht Willkommen und melden sich erst wieder anlässlich des nächsten regulären Newsletters. Herzliche Begrüßungsstrecken bleiben, außer bei drei Prozent der Händler, auf der Strecke. Fraglich ist auch, wieso 23 Prozent der Unternehmen bei der Anmeldung Daten sammeln, diese aber nicht für die Personalisierung des Newsletters verwenden.

Händler können dennoch glänzen

Nichtsdestotrotz kann der Handel in anderen Bereichen des E-Mail-Marketings weiterhin glänzen. So versenden 82 Prozent der untersuchten Unternehmen über CSA-zertifizierte E-Mail-Service-Provider. Darüber hinaus schützen 86 Prozent die Datenübertragung ihrer Anmeldeformulare durch eine SSL-Verschlüsselung.

Auch was die Gestaltung und Usability der Newsletter-Registrierung angeht, haben Händler weiterhin die Nase vorne. 64 Prozent haben langweiligen Hyperlinks abgeschworen und gestalten die Newsletter-Anmeldung kreativ und auffällig. Komplizierte oder unnötig lange Anmeldevorgänge gibt es nur bei sechs Prozent. Gleichzeitig lassen sich auch 83 Prozent der Newsletter bequem über das Smartphone lesen. Weitere 63 Prozent können sogar auf der Smartwatch abgerufen werden. Einzig die mobile Bedienbarkeit der Webseiten lässt zu wünschen übrig, so sind nur 45 Prozent der Landingpages mobil optimiert.

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Varianten des EMM-Guide Handel

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • 84 Prozent der der Händler nutzen sowohl einen Kundenclub, als auch einen Newsletter, um Leads zu generieren.
  • 82 Prozent versenden ihre Newsletter über professionelle E-Mail-Service-Provider.
  • 91 Prozent der untersuchten Händler sammeln Einwilligungen über das Double-Opt-in-Verfahren.
  • Nur sechs Prozent der untersuchten Händler, bauen Barrieren bei der Newsletter-Anmeldung auf.
  • 83 Prozent verpflichten nur zweckgebundene Daten bei der Newsletter-Anmeldung.
  • Nur 4 von 448 untersuchten Unternehmen sind rechtlich komplett auf der sicheren Seite.
  • 23 Prozent sammeln Daten, verwenden diese aber nicht um den Newsletter zu Personalisieren.
  • 82 Prozent der Händler haben in keiner Mail ein vollständiges Impressum.
  • Nur 43 Prozent der Händler geben dem Abonnent die Möglichkeit seine Daten aus dem Newsletter heraus zu ändern.
  • 29 Prozent der untersuchten Händler melden sich nach den Neu-Anmeldung erst wieder zum nächsten Newsletter.

Das berichtet die Presse

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