Benchmarks der Internetnutzung 2020

Domain Security bereitet vielen Unternehmen Probleme. Mobile Ladezeiten sind oft noch mangelhaft.

Die Studie untersucht die Internetnutzung der 5036 wichtigsten Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anhand von 18 Kriterien. Sie dokumentiert Best Practices und dient als Leitfaden, wie Unternehmen vorgehen sollten. 202 Branchen-Rankings zeigen die Werte aller Unternehmen.

250 Seiten, 208 Rankings – Lieferung als PDF

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3,58 Milliarden Menschen sind weltweit online und haben dabei eine Auswahl von über 1,24 Milliarden Webseiten. Diese zunehmende Vernetzung der Menschen hat eine immer größer werdende Auswirkung auf die Kommunikation zwischen Unternehmen und Endkunde – nicht zuletzt wegen der Veränderung des Konsum- und Informationsgewinnungsverhaltens. Alleine im Jahr 2019 nutzen 76 Prozent der Deutschen das Internet täglich [ARD/ZDF]. 97 Prozent der Internetnutzer Informieren sich per Suchmaschine über verschiedenste Themen, 96 Prozent kaufen online ein und 76 Prozent suchen gezielt nach Bewertungen von Produkten oder Services [BVDW]. Aber wie professionell agieren deutsche Unternehmen im Netz? Die vorliegende Studie analysiert die Internetnutzung von 5000 Top-Unternehmen aus der DACH-Region anhand von 18 Kriterien.

Domainsicherheit ist bei vielen Unternehmen weiterhin ein Problem

Einer der Bereiche, welcher schon im Rahmen der letztjährigen Untersuchung große Lücken zeigte ist die Domainsicherheit – primär die Themen DMARC und SPF. Während die Verschlüsselung der Datenübertragung über die Webseite und den E-Mail-Server mit jeweils 99 Prozent Common Practice ist, wird das Thema DMARC und SPF weiterhin unter den Teppich gekehrt. So ergreifen 44 Prozent keine Maßnahmen, welche den Versand von E-Mails über nicht autorisierte Server verhindern (SPF). Eine Überwachung der verdächtigen E-Mails über den eigenen Absenderdomain findet nur bei jedem Dritten statt (DMARC). Regeln, wie ISPs mit eben diesen verdächtigen Mails umgehen sollen, definiert sogar nur jeder Zwanzigste. Natürlich können diese Maßnahmen, vor allem bei großen Konzernen mit vielen Abteilungen, zeitaufwendig sein, wartet am Ende der Fahnenstange nach wie vor ein verbesserter Schutz für die eigene Marke.

'Wie auch schon im letzten Jahr ist es erschreckend, dass viele Unternehmen den Schutz ihrer Absenderdomain links liegen lassen, obwohl der erste Schritt weder mit großartigem monetären oder zeitlichen Aufwand verbunden ist.', so… Klicken Sie um zu Tweeten
zertifizierte mailserver - Benchmarks der Internetnutzung 2020

Zertifizierte Versandserver

Über die Hälfte der Unternehmen versenden ihre Mailings über zertifizierte Server.

leadgenerierung - Benchmarks der Internetnutzung 2020

Online-Registrierung

76 Prozent gewinnen aktiv neue Leads über ihre Webseite.

mobile ladezeiten - Benchmarks der Internetnutzung 2020

Mobile Ladezeiten

Ganze 42 Prozent der Untersuchten weisen mangelhafte mobile Ladezeiten auf.

du ansprache auf der webseite - Benchmarks der Internetnutzung 2020

Du-Ansprache der Besucher

Sieben Prozent der Unternehmen duzen die Besucher ihrer Webseite.

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Seitenladezeit – PC top, mobil flop

Der Google Pagespeed Index bewertet die Ladezeit einer Webseite über Desktop und mobile Endgeräte. Dabei wird die untersuchte Seite mit den Best Practices verglichen und bewertet. Die Performance wird durch einen Score von 0-100 ausgedrückt. Dabei gilt: Je früher die Inhalte einer Webseite zu sehen sind und je weniger Inhalte im Nachhinein nachgeladen werden müssen, desto besser ist der PageSpeed Score. Eine Webseite mit schnellen Ladezeiten ist nicht nur aus Sicht einer besseren organischen Sichtbarkeit (vor allem in den mobilen Suchergebnissen) relevant, sondern auch was das Minimieren der Bouncerate und die Verbesserung der Nutzererfahrung für Webseitenbesucher anbelangt.

mobile ladezeiten im vergleich - Benchmarks der Internetnutzung 2020

Hinsichtlich der Desktopladezeiten zeigt sich ein sehr zufriedenstellendes Bild, so verzeichnen nur fünf Prozent der Untersuchten einen mangelhaften Wert. Hingegen haben fast ein Drittel der Unternehmen ihre Webseite so optimiert, dass diese einen vorbildlichen PageSpeed Index von 90 oder höher vorweisen können. Betrachtet auf die Grundgesamtheit aller 5036 Unternehmen, liegt der durchschnittliche PageSpeed Index bei 80.

Nicht ganz so erfreulich sieht es hingegen bei der Ladezeit über mobile Endgeräte aus. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Google ab nächstem Jahr vollständig auf den Mobile-First-Index setzen möchte, was die mobile Ladezeit noch bedeutender macht als bisher. Aktuell haben 42 Prozent der Untersuchten in diesem Bereich noch viel Luft nach oben – nur drei von 100 Unternehmen können dabei eine vorbildliche mobile Ladezeit vorweisen.

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Kleine Webseiten haben noch viel nachzuholen

Wie auch im Vorjahr zeigt der Vergleich des Studienindex nach der Online-Reichweite der Unternehmen deutliche Unterschiede. So erreichen Unternehmen mit über fünf Millionen monatlichen Webseitenbesuchern einen durchschnittlichen Indexwert von 90 – schaut man sich hingegen Unternehmen mit einer monatlichen Besucheranzahl von bis zu 10.000 an, liegt der durchschnittliche Index ganze 30 Punkte niedriger.

Neben dem Umfang der Domainsicherung fällt auch der Einsatz von Leadgenerierung über die eigene Webseite bei Unternehmen mit kleinerer Online-Reichweite deutlich schlechter aus. Auch im Hinblick auf die Aktivität in sozialen Medien lassen sich bei diesen Unternehmen Optimierungspotenziale erkennen – so ist hier jedes zehnte Unternehmen weder in Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, YouTube oder Instagram präsent. Einzig der Anteil an Unternehmen, die den Besucher direkt auf die jeweilige länderspezifische Seite weiterleiten, nimmt mit zunehmender Online-Reichweite zu – dies ist aber dem Fakt zuzusprechen, dass hier auch ein zunehmender Teil an international agierenden Konzernen anzutreffen ist. Anzumerken ist auch, dass es hinsichtlich der Ladezeiten der Webseite über Desktopgeräte keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Online-Reichweite gibt. Einzig die mobilen Ladezeit wird mit zunehmender Besucheranzahl schlechter.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • 98,8 Prozent der Unternehmen sichern die Datenübertragung ihrer Webseite per SSL-Zertifikat.
  • 34,6 Prozent der Unternehmen nutzen DMARC. Jedoch definieren nur 4,8 Prozent auch wirklich Regeln, wie verdächtigen Mails von den ISPs gehandhabt werden sollen.
  • 55,6 Prozent schützen sich per SPF vollständig vor der Absenderfälschung durch Spammer.
  • Auf 84,8 Prozent der Webseiten leiten automatisch auf die deutschsprachige Seite weiter.
  • 2,2 Prozent Nutzen den kostenlosen Standard BIMI für die Anzeige der Marke (Brand Indicators for Message Identification).
  • 76,4 Prozent schalten SEA-, Display-, Facebook- oder Instagram-Anzeigen.
  • Fast alle der untersuchten Unternehmen (96,6 Prozent) sind in sozialen Medien präsent.
  • 75,9 Prozent betreiben aktive Leadgenerierung über ihre Webseite.
  • 52,7 Prozent versenden über Mailserver, welche von der Certified Senders Alliance zertifiziert sind.

Folgende Unternehmen stellten Analysedaten
für diese Studie zur Verfügung

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