Top500 Digital Marketing Report 2017

Analyse der Digital-Marketing-Aktivitäten der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen, Status Quo und Best Practices.

Die Studie untersucht die Digital-Marketing-Aktivitäten der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen anhand von 17 Einzelkriterien. Sie dokumentiert den Status quo der Digitalisierung in 17 Branchen und liefert Best Practices.

163 Seiten, über 100 Abbildungen und zahlreiche Screenshots

Preis: 389,-* EUR

Enterprise-Edition, Preis 980,-* EUR – umfasst die Rohdaten sowie deren Auswertung im Excel-Format

Erscheinungsdatum: 11/2016

 

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Digitalisierung ist aktuell das Top-Thema großer Unternehmen. Auch Kontakte zu Kunden finden zunehmend digital statt. 96 Prozent der unter 45-jährigen haben ein Smartphone. 97 Prozent nutzen Suchmaschinen, wenn sie Produktinformationen brauchen.

Wie bereit sind deutsche Unternehmen für den digitalen Kundenkontakt? Von den 500 größten Unternehmen haben inzwischen alle eine Website. Im Schnitt haben die Webseiten der Top-500-Unternehmen 40.000 Besucher im Monat.

Die meisten Interessenten finden ein Unternehmen über Suchmaschinen. 38 Prozent der Besucher einer Website kommen über Google, Bing oder Yandex. Händler haben dies erkannt und haben den höchsten Sichtbarkeitsindex (74). Metallindustrie (44) oder Chemieunternehmen 43) dagegen legen wenig Wert darauf, in Suchmaschinen gefunden zu werden.

Aus Sicherheitsgründen findet die Datenübertragung zwischen Kunden und Websites heute verschlüsselt (SSL: Secure Sockets Layer) statt. Aber nur 81 Prozent der Unternehmen haben ein SSL-Zertifikat. Erschreckend jedoch: Nur die Hälfte davon (43 Prozent) nutzen die Verschlüsselung auch auf der Website, erkennbar am „https://“ in der Adresse. Dabei werden unverschlüsselte Seiten schon heute im Google-Algorithmus abgestraft. Banken liegen naturgemäß vorne (81 Prozent) , während von den Markenartiklern nur jeder vierte eine sichere Website hat. Wirklich wichtig wird die Verschlüsselung, wenn Kreditkarten- oder persönliche Informationen über das Web übertragen werden. Nur 39 Prozent bieten eine verschlüsselte Übertragung persönlicher Daten an.

Wie wichtig das Social Web für die Markenführung ist, haben die meisten Unternehmen erkannt. 92 Prozent haben eine Unternehmensseite im Social Web. Nur 60 Prozent jedoch nutzen ihre Facebookseite auch aktiv. 32 Prozent verlassen sich bei Darstellung ihres Unternehmens auf Facebook, ohne diesen Text jemals zu überarbeiten. Facebook legt für große Unternehmen selbst Seiten an, in denen meist Texte aus Wikipedia übernommen werden.

E-Mail ist der wichtigste Kanal für den digitalen Direktkontakt zu Kunden. Trotzdem sind es nur die Branchen Handel, Touristik, Telekommunikation und Versicherungen, die zu 100 Prozent diesen Kanal einsetzen. Nur in Handel und Touristik bieten alle Unternehmen ihren Kunden auch einen Newsletter an. In Maschinenbau, Bauwesen und Chemieindustrie sind es weniger als zwei Drittel, die einen Newsletter anbieten.

Noch gravierender ist jedoch der Verzicht auf die aktive Leadgenerierung. Websitebesucher sind Interessenten. Bis zu drei Prozent der Besucher einer Website können mit interessanten Angeboten dazu bewegt werden, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Bei einer Million Besuchern sind das 30.000 Leads pro Monat. Während  Handel und Touristik  zu hundert Prozent Leadgenerierung betreiben, lassen in Chemie-, Automobilzuliefer- und Metallindustrie über die Hälfte diese Chance ungenutzt.

* Lieferung per E-Mail im PDF-Format
Preis zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer (19 %)

 

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Die 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen

  • haben zu 100 Prozent einen Internetauftritt (Domains: 58% .de, 39% .com)
  • haben zu 81 Prozent ein SSL-Zertifikat, aber nur 43 Prozent nutzen dies (URL mit https)
  • haben im Durchschnitt 40.095 Besucher pro Monat auf der Website
  • bekommen im Schnitt 38 Prozent ihrer Besucher über Suchmaschinen (z.B. Google)
  • bekommen im Schnitt 0,91 Prozent ihrer Besucher über das Social Web (z.B. Facebook)
  • bekommen im Schnitt 0,91 Prozent ihrer Besucher über E-Mail-Marketing
  • betreiben zu 91 Prozent E-Mail-Marketing
  • bieten zu 77 Prozent einen E-Mail-Newsletter an
  • gewinnen zu 70 Prozent Werbe-Einwilligungen auf ihrer Website
  • bieten zu 39 Prozent eine verschlüsselte Übertragung persönlicher Daten an
  • schützen zu 48 Prozent ihren Domainnamen vor Missbrauch durch Spammer
  • erfüllen 1,6 Prozent alle Rechtsvorschriften beim E-Mail-Marketing
  • haben zu 92 Prozent eine Unternehmensseite in Facebook
  • haben im Schnitt 2.535 Facebook-Fans
  • haben zu 50 Prozent eine Unternehmensseite in Twitter
  • haben im Schnitt eine digitale Reputation von 48 (Adidas hat 90)

Das berichtet die Presse

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