Digital-Marketing-Trends 2018

Die wachstumsstärksten Marketingkanäle 2018 sind Social-Media- und Suchmaschinenmarketing.

Ziel der Befragung war einerseits die Analyse aktueller Trends sowie auch der generellen Relevanz bestimmter Online Themen. Die Ergebnisse wurden nach verschiedenen Branchen gegliedert. Befragt wurden 1208 Online-Marketing-Verantwortliche aus 11 verschieden Branchen.

138 Seiten, 90 Abbildungen

Preis: 198,-* EUR

Enterprise-Edition, Preis: 389,-* EUR – umfasst die Rohdaten sowie deren Auswertung im Excel-Format.

Erscheinungsdatum: 02/2018

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Studien-Cover

Inhalte der verschiedenen Studienversionen

 

Ergebnisse im Überblick

Die wachstumsstärksten Kanäle sind Social-Media- und Suchmaschinenmarketing. Hier plant etwa jeder Vierte der Befragten das Marketingbudget zu erhöhen.

„Mobile First? Von wegen!“ – Obwohl digitale Kanäle durchgängig viel Aufmerksamkeit bekommen, bleibt die Entwicklung des Mobile Marketings unverständlich. Gerade einmal 32 Prozent der Befragten planen mehr Budget hierfür ein, das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem verzichten noch immer zwölf Prozent der Unternehmen auf die Werbung über mobile Endgeräte.

Zitat Dr. Torsten Schwarz

Verglichen mit dem Vorjahr steigern im Durchschnitt weniger Unternehmen ihr Marketingbudget. Vor allem in Mobile und E-Mail-Marketing wollen weniger Firmen investieren. Überraschend ist dagegen, dass die klassischen Kanäle, die am stärksten von Kürzungen betroffen sind, wieder an Wachstum zulegen: Sowohl beim Eventmarketing als auch bei der Pressearbeit gaben drei Prozent mehr Befragte an, hier ihr Budget erhöhen zu wollen.

„Content bleibt King“ – Content Marketing ist das Thema, mit denen sich die meisten Marketer in diesem Jahr befassen werden. 81 Prozent der Teilnehmer gaben an, sich 2018 mit Content Marketing beschäftigen zu wollen. Damit konnte das Thema sogar noch weiter an Relevanz zulegen, denn 2017 lag diese Zahl noch bei 75 Prozent.

Top 3 Marketing Themen 2018

Neben Content-Marketing ist Marketing Automation für 68 Prozent ein Thema, die digitale Transformation steht nur bei etwa jedem zweiten Unternehmen auf der Agenda. Die Trend-Themen sind dagegen noch nicht im Marketing angekommen: Mit Virtual Reality werden sich nur 16 Prozent der Marketer auseinandersetzen, mit digitalen Assistenten, wie etwa Chatbots, sogar nur 15 Prozent.

„E-Mail-Marketing bleibt der zentrale Kanal“ – Bei der Verteilung des Budgets zeigt sich, dass E-Mail-Marketing nach wie vor der Kanal mit der höchsten Relevanz ist. 92 Prozent der Unternehmen steigern hierfür ihr Budget oder halten es konstant. Nur drei Prozent wagen es, ihre Geldmittel für E-Mails zu kürzen. Am häufigsten wird das Budget jedoch für Social Media Marketing gesteigert (44 Prozent). Suchmaschinenmarketing ist wiederum der Kanal, den mit 95,4 Prozent die meisten Firmen im Einsatz haben.

Branchenunterschiede

Die Ergebnisse der Studie wurden in elf verschiedene Branchen unterteilt (Agenturen, B2B-Unternehmen, Energie & Stadtwerke, Finanzen & Versicherungen, Gesundheit, Handel, Markenhersteller, Software & IT, Sonstige, Touristik, Verlage). Innerhalb dieser Branchen gibt es teilweise erhebliche Unterschiede.

Energiekonzerne und Verlage stehen, was die Investiionsfreudigkeit im Marketing anbelangt, dies Jahr ganz oben. Software- und Touristikunternehmen hingegen investieren nur zögerlich. Unternehmen der Gesundheitsbranche suchen 2017 den digitalen Dialog zu ihren Kunden. Energieanbieter setzen auf Suchmaschinen.

Während die meisten Branchen bevorzugt auf digitale Kanäle setzen, sprechen Agenturen den klassischen Kanälen durchschnittlich 35 Prozent des gesamten Marketingbudgets zu. Dicht gefolgt von B2Blern, welche knapp 30 Prozent ihres Budgers in klassische Werbekanäle investieren wollen.

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Die wichtigsten Ergebnisse als Video

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
  • Die meisten Marketer beschäftigen sich mit Content Marketing.
  • Trend-Themen wie digitale Assistenten oder Virtual Reality hat nur etwa jeder Siebte auf der Agenda.
  • Die wichtigsten Techniken, mit denen Umsatz und Leads gesteigert werden sollen, sind Content Marketing und Marketing Automation.
  • In Virtual Reality sieht nur ein Prozent den wichtigsten Faktor für mehr Umsatz.
  • Digitale Kanäle werden fast gänzlich von Budgetkürzungen verschont, die Mittel für klassische Werbekanäle werden dagegen häufig beschnitten.
  • Die Geldmittel für Print-Mailings sinken am häufigsten (34 Prozent).
  • E-Mail-Marketing bleibt der wichtigste Kanal, bei dem 92 Prozent das Budget steigern oder es konstant halten.
  • Zwölf Prozent der Unternehmen verzichten noch immer auf Mobile Marketing.
  • Mittlere Unternehmen investieren häufiger in klassische Werbekanäle als große Unternehmen.
  • Die Touristikbranche setzt die meisten Kanäle ein, die Gesundheitsbranche die wenigsten.
  • Im Durchschnitt beschäftigen sich Marketer 2018 mit fünf verschiedenen Themen.