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Tipps und Tricks zu Google-Adwords
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Autor: Torsten Schwarz
Suchwortanzeigen bei Google Adwords sind nicht teuer. Weil jedoch nur
für Klicks bezahlt wird, gilt es einiges zu beachten, um wirklich
nur interessierte Käufer anzusprechen. Hier finden Sie die
wichtigsten Tricks und Tipps von Suchmaschinen-Profis.
Nicht nur
Toppositionen
Bei beliebten Suchworten ist die Topposition oft zu teuer. Unternehmen
wollen aus Imagegründen dort stehen und zahlen dadurch mehr, als
sie danach durch Bestellungen wieder hereinholen. Oft ist die dritte
Position rentabler.
Suchwort im Titel
Tippt ein Interessent ein Suchwort bei Google ein, sucht er es
automatisch auch auf der Ergebnisseite. Verwenden Sie das Suchwort
daher in der Anzeigen-Überschrift, mindestens aber im
Anzeigentext. Vorsicht bei der Verwendung von Platzhaltern mit
Standardtexten. Die gesamte Anzeige und auch die Landingpage sollten
individuell für jedes Suchwort angepasst werden. „Tolle Angebote
rund um {KeyWord}“ sind nicht zu empfehlen.
Passende Landingpage
Jeder Besucher, der zwar Ihre Anzeige angeklickt, dann aber die Seite
verlassen hat, ist ein Verlust. Gestalten Sie die Landingpage daher so,
dass ein Interessent sofort findet, was er erwartet. Nicht immer kann
für unterschiedliche Suchworte die gleiche Landingpage verwendet
werden. Testen Sie individuell angepasste gegenüber
Standard-Landingpages.
Konkreten Nutzen
anbieten
Das größte Interesse erhalten Suchwortanzeigen, die einen
möglichst konkreten Nutzwert versprechen. Was hilft jemandem
weiter, der gerade das jeweilige Suchwort eingetippt hat. Oft
können Begriffe wie „gratis“, „kostenlos“ oder „Tipps“ die
Klickrate erhöhen.
Keine falsche
Erwartungen wecken
Wenn Sie zwar mit tollen Texten die Klickrate erhöhen, dann aber
nicht das anbieten, was sich ein Besucher verspricht, klickt er weg.
Also lieber auch einmal etwas sachlich-nüchtern texten. Das bringt
zwar weniger Klicks, dafür aber eine höhere Konversionsrate.
Mehrere Suchworte
Einwortsuchen sind oft teuer. Immer mehr Menschen kombinieren
Stichworte bei der Suche. Testen Sie kombinierte Suchbegriffe. Diese
sind fast immer preiswerter als Einzelworte. Das Google Keyword-Tool
verrät Ihnen, was zu Ihrem Suchwort passt und wie oft es gesucht
wird: adwords.google.de/select/KeywordToolExternal.
Viele Nutzer geben auch ganze Sätze ein – auch die lassen sich
buchen.
Konkurrenz beobachten
Schauen Sie, welche Stichworte Ihre Mitbewerber gebucht haben: google.de/sponsoredlinks.
Dort finden Sie eine komplette Übersicht der gebuchten
Anzeigentexte.
Seltene Suchbegriffe
sind besser
Freuen Sie sich, wenn Sie Suchworte gefunden haben, die Ihre
Mitbewerber noch nicht entdeckt haben. Da ist die Bieterschlacht nicht
so heftig. Kombinieren Sie interessante Worte miteinander. Es ist
preiswerter, viele selten gesuchte Suchworte zu buchen, als die wenigen
meistgesuchten.
Zielgruppen
einschränken
Wenn Sie ein Stichwort buchen, ist Google großzügig und
blendet Ihre Anzeige auch dann ein, wenn nicht genau das Wort gesucht
wird. Der Grund: Die Voreinstellung „weitgehend passend“. Wenn Sie
wirklich nur Ihr Stichwort buchen wollen, dann wählen Sie „genau
passend“. Das spart oft viel Geld. Wenn Sie nur Geschäftsleute im
Büro ansprechen, können Sie genau festlegen, dass Ihre
Anzeige nur von neun bis 18 Uhr angezeigt wird. Inzwischen lassen sich
Zielgruppen zum Teil auch nach demografischen Kriterien festlegen.
Regionen ansprechen
Nichts erhöht die Relevanz von Anzeigen mehr, als ein Anbieter aus
der Region. Das meiste Geld geben Menschen in ihrer nächsten
Umgebung aus. Google bietet die Auswahl von Regionen nach Umkreis
wie auch individuell auf einer Karte an. Ebenso kann ausgewählt
werden, ob die Adresse in der Anzeige erscheint.
Ausführliche Informationen zu Adwords finden Sie in einem
Fachbeitrag von Marcus Koch im Leitfaden
Online-Marketing: Erfolgsfaktoren
im Keyword-Advertising
Dieser Beitrag erschien erstmals im Absolit-Newsletter: www.absolit.de/news.htm
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