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Dr. Schwarz Consulting
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Suche nach E-Mails kostet Firmen jährlich über 10 Milliarden Euro |
Jeder Mitarbeiter durchsucht laut SER
täglich 2,3 Mal seine eMails. 4700 eMails hat jeder im Durchschnitt
gespeichert. Durch die 37 Millionen Suchvorgänge entstehen jährliche
Kosten von 10,6 Milliarden Euro.
Neustadt/Wied, 25.07.2003. Der Umgang mit E-Mails wird für Unternehmen
immer mehr zu einem Kostenproblem, weil die Recherche nach älteren
elektronischen Nachrichten in der deutschen Wirtschaft täglich fast
zwei Millionen Arbeitsstunden verschlingt. Jeder Mitarbeiter startet
pro Tag im Schnitt mehr als zwei Mal eine Suche nach Informationen in
den gespeicherten E-Mails und benötigt dafür jeweils über drei Minuten.
Durch die insgesamt 37 Millionen Suchvorgänge täglich entstehen den
Firmen jährliche Kosten von 10,6 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis
kommt eine Erhebung der SER Solutions Deutschland GmbH unter 1.133
repräsentativ ausgewählten Unternehmen. Der Studie des Anbieters von
Dokumentenmanagement-Lösungen zufolge sind gegenwärtig auf dem Computer
jedes Mitarbeiters mit Internetanschluss durchschnittlich 4.713
empfangene und gesendete E-Mails gespeichert. Bei 16,4 Millionen
vernetzten Arbeitsplätzen summieren sie sich für alle deutschen
Unternehmen auf über 77 Milliarden E-Mails.
" Das zeitliche Volumen für die Recherche nach elektronischen
Nachrichten und ihren Anhängen auf dem Computer entspricht in der Summe
für die deutsche Wirtschaft über 1.000 Arbeitsplätzen", verweist
Manfred Zerwas, geschäftsführender Gesellschafter der SER, auf den
enormen Produk-tivitätsverlust in den Firmen. Hauptursache sei, dass
sich die Benutzer vorwiegend auf ihr häufig nur schwaches
Erinnerungsvermögen verlassen müssten. "Durch den Einsatz intelligenter
und wissensbasierter Lösungen für das E-Mail-Management, die eine
assoziative Volltextsuche von Inhalten durch Eingabe beispielhafter
Textpassagen bieten, könnten der Aufwand und die Kosten auf ein Minimum
reduziert werden."
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