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Die vom Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco
Forum e.V.,
initiierte Anti Spam Task Force (ASTF) lädt am 25. März zum zweiten
Arbeitstreffen ein. Seit dem letzten Treffen im August haben Vertreter
nahezu aller führenden Internet Service Provider in vier
Expertenkomitees Vorschläge erarbeitet, die zu einer effizienten
Bekämpfung von Spam beitragen sollen. Auf dem zweiten Meeting in Köln
soll den Teilnehmern ein White Paper vorgestellt werden, das die
Überlegungen der vier Expertenkomitees zusammen führt, von denen sich
zwei mit technischen Ansätzen zur Bekämpfung von Spam, eine mit
rechtlichen Aspekten und eine weitere mit statistischen Verfahren zur
Effizienz- und Nachhaltigkeitsanalyse befassten.
Ziel der ASTF ist es, ein umfassendes Konzept unter
Berücksichtigung
der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vorzuschlagen, mit
dem zum einen die Belästigung von Nutzern durch nicht angefordert
zugesendete E-Mails vermindert und zum anderen die Zustellung von
legitim versendeten E-Mails sichergestellt werden soll. Dies schließt
eine Zusammenfassung und Bewertung der vorhandenen Filteransätze -
nicht Produkte - ein.
Die ASTF will kein technisches Produkt entwickeln und keinen
gleichförmigen Lösungsansatz für alle Marktteilnehmer konzipieren,
sondern vielmehr Empfehlungen für deutsche ISP-Firmen aussprechen.
Dabei soll keine deutsche Insellösung geschaffen werden. Die ASTF
strebt den Ausbau der bis dato aufgebauten internationalen Allianzen
und die Ausprägung von Schnittstellen mit anderen Anti-Spam-Initiativen
und Rechtskreisen an. Flankierend wird aus Sicht der Wirtschaft eine
Bestandsaufnahme der geltenden und in der Diskussion befindlichen
gesetzlichen Rahmenbedingungen vorgenommen, um politische
Entscheidungsträger mit Erfahrungen aus praktischer Sicht zu
unterstützen. Als Zwischenstand kann heute schon festgehalten werden,
dass Kunden und Infrastruktur nicht mit punktuellen Maßnahmen geschützt
werden können, da die Spam-Verursacher Schutzmaßnahmen auszuweichen und
durch immer neue Versandmethoden die Reichweite ihrer Aktionen aufrecht
zu erhalten oder gar zu steigern versuchen. Gewünscht wird aus
diesem
Grunde ein auf Dauer angelegter Informationsaustausch der Experten auf
mehreren Ebenen, sowie bei Bedarf die Einrichtung gemeinsamer
Einrichtungen Allerdings: Eine hundertprozentige Wirksamkeit von
Maßnahmen der Internetwirtschaft gegen Belästigungen durch E Mails wird
es schon deshalb nicht geben können, weil mit technischen und
organisatorischen Ansätzen nicht verhindert werden kann, dass
Nutzer
E-Mails als Spam empfinden, die unter rechtlichen Gesichtspunkten
zulässig sind.
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