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Dr. Schwarz Consulting
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Tel.: 07254 9517-00
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| Benchmark-Test
deutscher Newsletter in Vertrieb und Online-Verkauf |
In einer an der Fachhochschule Wedel realisierten Benchmark-Studie
wurden verkaufsorientierte Newsletter deutscher Unternehmen untersucht.
Hierzu wurden die E-Mail-Newsletter systematisch anhand von 54 Kriterien
aus den beiden Phasen „Anmeldung zum E-Mail-Newsletter“ und
„Bezugsphase“ auf den Prüfstand gestellt.
Studie „Vertriebsweg E-Mail Newsletter – Benchmarks und Beispiels
verkaufsorientierter Newsletter deutscher Unternehmen“
Dramatische Veränderungen in den Bereichen Kommunikation, Kunde,
Technologie und Wettbewerb bilden aktuell den idealen Nährboden, um
E-Mail-Newsletter einen herausragenden Bedeutungzuwachs zu verleihen.
Allerdings gibt es auf Seiten der Unternehmen ein erhebliches
Informationsdefizit über die Präferenzen der Empfänger und
zielgerichtete Gestaltungsoptionen von E-Mail-Newslettern in Vertrieb
und Online-Verkauf. Vor diesem Hintergrund wurde im Kompetenz-Zentrum
E-Mail-Marketing an der privaten Fachhochschule Wedel (bei Hamburg)
unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Ceyp eine
umfassende Analyse 120 verkaufsorientierter E-Mail-Newslettern aus dem
B-toC-Bereich durchgeführt. Bei der Auswahl der untersuchten
E-Mal-Newsletter wurde besonderer Wert auf die Ausgewogenheit zwischen
Anbietern sowohl aus dem Gebrauchs- als auch aus dem
Verbrauchsgüterbereich sowie dem Dienstleistungssektor gelegt. Ziel der
jetzt bei absolit veröffentlichten Studie ist es, einen umfassenden
Überblick über die E-Mail-Newsletter-Landschaft in Deutschland zu geben.
Hierzu wurden die E-Mail-Newsletter systematisch anhand von 54
Kriterien aus den beiden Phasen „Anmeldung zum E-Mail-Newsletter“ und
„Bezugsphase“ auf den Prüfstand gestellt. Differenziert nach diesen
beiden Phasen seien hier zentrale Ergebnisse der Untersuchung
dargestellt:
Ausgewählte
Bewertungskriterien für den Abonniervorgang
- In insgesamt 5% der Fälle sind während des
Bestellvorganges technische Probleme aufgetaucht. Diese sind meist nach
einigen Tagen von den Internetseitenbetreibern behoben worden.
- Bei 87 % der analysierten E-Mail-Newsletter (vgl. Abbildung) kann
das Anmeldeformular nach höchstens einem Klick gefunden werden. Das
Schlusslicht bildete ein Drogerieunternehmen, dessen
Newsletter-Anmeldeformular erst nach 15 Klicks erreicht werden konnte!
- Über 70% der Newsletter gewähren die Möglichkeit, sich anonym
anzumelden. Die 28 % der Newsletter, die weitere z.T. umfangreiche
Anmelde-Daten fordern, werden mit z.T. nicht unerheblichen
Akzeptanzproblemen kämpfen.
- Knapp ein Drittel der hier betrachteten Anbieter haben auf ihren
Anmeldeformularen keinen Hinweis zum Abbestellen ihres Newsletters
- Lediglich 36 % der Newsletter haben einen Link auf die
Datenschutzrichtlinien in ihrem Anmeldeformular. Die restlichen Anbieter
erwähnen die Datenschutzrichtlinien bei der Anmeldung nicht und
reduzieren so unnötigerweise die Registrierungsbereitschaft potentieller
E-Mail-Newsletter Abonnenten.
- Ein Impressum wird lediglich in 38 % der Newsletter angegeben.
Dieser geringe Prozensatz stellt eine unnötig hohe Barriere für
vorsichtige Interessenten von E-Mail-Newslettern dar.
- Nur 10 % der hier betrachteten Newsletter haben die gesonderte
Sicherheit der Datenübertragung via SSL gewährleistet.
Ausgewählte
Bewertungskriterien für den Newsletter Bezug
- Nur 78% aller bestellten Newsletter sind tatsächlich beim Empfänger
auch eingegangen! Die Ausfallquote von 22% ist als viel zu hoch
einzuschätzen.
- In 8 % der Newsletter war kein Abbestell-Hinweis im Newsletter
integriert.
- 35% aller Newsletter enthalten nicht einmal eine einfachste Anrede!
- Lediglich 14 % der untersuchten Newsletter haben eine „Tell a
friend“ Funktionalität zur Weiterempfehlung des Newsletters.
- 57 % der untersuchten Newsletter waren in HTML Format abgefasst. Die
meisten HTML-Newsletter bieten zusätzlich noch eine
speicherplatzsparende Text-Version an.
- Die meisten Newsletter bewerben nur wenige Artikel. Eine Artikelzahl
von über 15 gehört zu den absoluten Ausnahmen.
- Eine aussagekräftige Reply-Funktion war erschreckenderweise
lediglich in 29% der Fälle gegeben.
- Der Großteil der Unternehmen (44 Fälle) bietet Waren nur online an.
Keinerlei Online-Verkauf findet bei immerhin noch 23 Unternehmen statt.
Demgegenüber gelingt 17 Unternehmen die Verbindung von online und
offline-Shop.
- Knapp 8% der Newsletter nennen die Firma des absendenden
Unternehmens nicht!
- Lediglich 71% der Newsletter enthalten Angaben über die Aktualität
der enthaltenen Informationen.
- Nur knapp 38% der Newsletter enthalten aussagekräftige Erläuterungen
zum online Kaufvorgang. Hier wird der Nutzer häufig doch mit seinen
Problemen allein gelassen, was zu vermeidbaren Kaufabbrüchen führt.
Auch wenn die umfassenden Untersuchungsergebnisse in der Kürze hier nur
ausschnittsweise wiedergegeben werden können, besteht zusammengefaßt und
objektiv betrachtet insgesamt doch ein deutliches
Verbesserungspotential bei E-Mail-Newslettern in Vertrieb und
Online-Verkauf. Nur wenn es den Unternehmen und Branchenverbänden
gemeinsam gelingt, die z.T. erheblichen Widerstände auf Seiten der
Rezipienten dauerhaft und glaubwürdig zu überwinden, wird sich ein Teil
der oft haushoch übertriebenen Hoffnungen an das E-Mail-Marketing für
Vertrieb und Online-Verkauf erfüllen. Vor diesem Hintergrund ist in den
nächsten Jahren eine weiter voranschreitende Professionalisierung im
E-Mail-Marketing zu erwarten.
Expertenbeschreibung:
Prof. Dr. Michael Ceyp lehrt an der Fachhochschule Wedel Marketing.
Nach seiner Promotion bei Prof. Dr. Meffert übernahm er die
Marketingleitung eines Medienunternehmens. Danach arbeitete er als
Marketing Consultant. Prof. Ceyp erforscht im Rahmen von Beratungs- und
Forschungsprojekten intensiv Fragestellungen des Dialogmarketing und
CRM. Ein besonderes Forschungsfeld ist das „E-Mail-Marketing“, in dem er
seit 1999 Studien veröffentlicht. Die aktuelle Studie kann für 198 Euro
direkt unter www.emmf.de/verkauf-newsletter.htm bestellt werden.
Prof. Dr. Ceyp ist Autor vielbeachteter Fachbücher und
Marktforschungsarbeiten sowie Referent auf internationalen Kongressen.
Er ist Jurymitglied im Alfred Geradi Gedächtnispreis und Mitglied in der
Jury „Best of Corporate Publishing“. Ferner unterstützt er Unternehmen
durch seine Tätigkeit in Aufsichtsräten und Beiräten.
Kontakt: ce@fh-wedel.de
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gibt es PDF-Dokumente und Checklisten zum Download. In einer
Anbieterübersicht finden sich alle Hersteller von Newsletter-Software,
Agenturen und Anbieter von E-Mail-Adressen. Themen der Plattform sind
eMarketing, Permission Marketing (Permission-based Marketing),
eMail-Newsletter, E-Mail-Software, E-Mail-Management, E-Mail-Werbung,
Direktmarketing, CRM (Customer Relationship Management) und mehr. Wenn
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