Roboter und junge Frau grübeln gemeinsam vor einem Computer. Dabei sitzt der Roboter links und die Frau hält die Maus. Der Roboter ist der Copilot.

E-Mail-Marketing mit KI: Was heute wirklich funktioniert (und was nicht)

Zwischen Hype und echtem Mehrwert: Wo hilft KI wirklich, und wo bleibt menschliche Expertise unverzichtbar?

Warum KI im E-Mail-Marketing gerade jetzt relevant ist

E-Mail-Marketing steht unter wachsendem Druck:

Empfänger erwarten Relevanz, Timing und Personalisierung, gleichzeitig sinkt die Aufmerksamkeit in überfüllten Postfächern. KI kann hier unterstützen – nicht als Ersatz, sondern als Produktivitäts- und Entscheidungshelfer.

Diese KI-Anwendungsfälle bewähren sich in der Praxis

1. Texterstellung & Variante

KI eignet sich hervorragend für:

  • erste Textentwürfe
  • Betreffzeilen-Varianten
  • Preheader-Ideen
  • Umformulierungen für unterschiedliche Zielgruppen

Wichtig:

KI liefert Rohmaterial – Feinschliff, Tonalität und Markenstimme bleiben (noch) menschliche Aufgaben. Auch wenn es in HubSpot bereits die Möglichkeit gibt, zentral eine eigene Markentonalität und Markenwerte festzulegen, die bei automatischer Texterstellung weitestgehend berücksichtigt werden.

2. Personalisierung auf Verhaltensebene

Statt nur „Sehr geehre(r) Anrede Nachname“ kann KI:

  • Inhalte dynamisch nach Klick- und Kaufverhalten anpassen
  • Produktempfehlungen aus Mustern ableiten
  • Inhalte priorisieren (z. B. Blogartikel, Angebote, Themen)

Der große Vorteil: Personalisierung skaliert, ohne jede Regel manuell bauen zu müssen.

3. Versandzeit-Optimierung

KI erkennt:

  • wann einzelne Kontakte typischerweise öffnen
  • zu welchen Zeiten sie klicken
  • wann Inaktivität beginnt

So entstehen individuelle Versandzeitpunkte, die klassische Batch-Mailings (nach und nach) ablösen. Tatsächlich bietet die Versandsoftware Maileon von XQueue das schon seit langem an. Lange vor dem „Hype“. Aber der Markt zieht nach.

Wo KI (noch) an Grenzen stößt

So hilfreich KI ist – sie kann nicht:

  • rechtliche Verantwortung übernehmen
  • strategische Ziele definieren
  • zwischen sensiblen Tonalitäten unterscheiden

Gerade bei emotionalen Themen, heiklen Kampagnen oder Krisenkommunikation bleibt menschliches Urteilsvermögen entscheidend.

Best Practice: KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot

Erfolgreiche Teams nutzen KI:

  • zur Beschleunigung von Prozessen
  • zur Inspiration
  • zur datenbasierten Entscheidungsunterstützung

Nicht aber als ungeprüfte Versandmaschine.

Fazit:

KI macht gutes E-Mail-Marketing schneller – nicht automatisch besser. Qualität entsteht dort, wo Technologie und menschliche Erfahrung zusammenspielen.

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