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Dr. Schwarz Consulting
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| Messeerfolg
durch Messevorbereitung per E-Mail |
Von Elke Clausen stammt auch das Buch: Messen optimal nutzen
Welche Exponate nehmen wir mit zur Messe? Wie stellen wir das Team
zusammen? Wie können wir die Kontaktqualität steigern? Bei all diesen
Fragen im Vorfeld der Messe hilft das Instrument E-Mail, um den
Messeerfolg durch gezielte Messevorbereitung zu steigern.
Messeeinladung wird zum
Dialog-Instrument
Während die meisten Einladungen nach dem Gießkannenprinzip verschickt
werden, bedienen sich moderne Messemanager digitaler
Dialog-Instrumente, die bereits lange vor der Messe aus einem kalten
Kontakt einen warmen Interessenten machen.
Eine eMail-Einladung mit Fragebogen bietet dem Besucher die
Möglichkeit, seine Pro-bleme vorab zu nennen. Wird ihm der Vorteil
dieser Vorgehensweise (z.B. Zeitersparnis durch hoffentlich! gut
vorbereitete Verkäufer) kommuniziert, wird er durchaus bereit sein,
sich auf diesen Dialog einzulassen. Ein Anmeldeformular zur geplanten
Produktpräsenta-tion gibt dem Marketingleiter schnell einen Überblick
über die voraussichtliche Frequen-tierung einzelner Themen.
Grundsätzlich kann die Präsentation so stärker an Besucher-interessen
ausgerichtet und Flopps von vorneherein vermieden werden.
Digitale Interaktion
steigert Kontaktqualität und -frequenz
Ein Messeterminkalender mit Links zu den auf der Messe anwesenden
Mitarbeitern ermöglicht eine persönliche Terminabsprache und baut
sowohl bei Neukontakten als auch Mitarbeitern eine große Hemmschwelle
ab – man kennt sich namentlich, durch den Dialog ist ein
Vertrauensverhältnis entstanden. Gute Voraussetzungen also für ein
erfolgreiches persönliches Gespräch auf der Messe.
Der Vorteil für den Aussteller liegt auf der Hand: Endlich kann er sein
Messeteam wirklich bedarfsorientiert zusammenstellen. Das Feedback aus
der Einladungsphase gibt Auf-schluss über Themen, die dem Markt auf den
Nägeln brennen. Und eine Erweiterung für offene oder geschlossene
User-Gruppen erschließt zusätzliches Informationspotenzial.
Dieser Informationsvorsprung ermöglicht dem Aussteller eine optimierte
Messekommuni-kation und steigert die Effizienz der Beteiligung
drastisch. Das Gespräch reduziert sich auf die wesentlichen Fragen und
kann deutlich, im Schnitt um bis zu 30% verkürzt werden –
zeitaufwändige Besucheridentifizierung, –qualifizierung und
Bedarfsermittlung entfallen. Folglich kann der Aussteller seine
Kontaktfrequenz und -qualität erheblich steigern.
Ein positiver Nebeneffekt ist die Motivationssteigerung des Messeteams.
Vorbei die Zeiten verunsicherter Verkäufer, die sich Schutz suchend in
die Küche flüchten, sobald ein fremdes Gesicht den Stand betritt. Durch
den intensiven Dialog mit dem Markt wissen auch sie, wo es da draußen
brennt, und können sich so selbst auf völlig unvorbereitete Gespräche
wesentlich besser einstellen.
Messeangebot an
Marktbedürfnissen ausrichten
Wir sprechen heute von one-to-one-Marketing, nur bei der Messe
verfahren viele Aus-steller noch nach dem Motto: „für jeden etwas “ und
schleppen vorsichtshalber ihren ganzen „Bauchladen“zur Messe.
Unternehmen, die die Vorteile der Internet-Kommu-nikation nutzen,
wissen um das Informationsbedürfnis ihrer Zielgruppen. Die Auswertung
der angeklickten Produkte im Newsletter erlaubt die
zielgruppenspezifische Analyse von Interessensschwerpunkten. Was nicht
angeklickt wird, weckt wohl auch am Messestand nicht das größte
Interesse. Diese Datensammlung bildet die Basis für eine an den
Bedürfnissen des Marktes ausgerichtete Präsentation. So mancher
Messestand könnte auf diese Weise nicht nur entrümpelt, sondern auch
auf ein vernünftiges Maß reduziert werden! Wer die Messethemen in seine
Internetseiten integriert oder per eMail-newsletter kommuniziert,
erkennt die voraussichtlichen Messerenner anhand der genutzten
Hyperlinks ebenfalls frühzeitig und kann sehr zeitnah reagieren.
Virtuelle Nachbearbeitung
generiert zusätzliche Kontakte
Eine Web-Kamera auf dem Messestand lässt das Geschehen auf dem
Messestand auch für daheim gebliebene Kunden und Interessenten erlebbar
werden – zunächst live, später als Aufzeichnung. Weniger aufwändig ist
eine virtuelle Messe in Form von Hyper-links zu den vorgestellten
Produkten, Informationen oder Serviceleistungen. Auch auf diese Weise
lassen sich zusätzliche Kontakte generieren. Sind diese
Informationsseiten interaktiv gestaltet, kann das Messegespräch als
digitaler Dialog fortgesetzt werden. Eine sinnvolle Ergänzung zur
realen Produktinformation auf der Messe, die beiden Seiten Zeit und
Geld spart.
Die Nachbearbeitung der Messekontakte wird bei einem Dialog
orientierten Aussteller bereits unmittelbar nach dem Gespräch beginnen.
Vom Messestand aus erhält der Besucher per eMail einen „Dankebrief“ mit
Bestätigung der eben getroffenen Verein-barung. Diese zeitnahe
Dialogfortsetzung bedeutet für den Aussteller einen absoluten
Wettbewerbsvorteil, denn immerhin fünfzig Prozent aller Fachbesucher
hören nie wieder etwas vom besuchten Unternehmen!
Fazit: Der oft
beschworene Konflikt reale Messe vs. virtuelles Internet entpuppt sich
schnell als ideales Duo. Kein zweites Instrument lässt sich so genial
mit der multidimen-sionalen Messe verknüpfen. Ob Arbeitsvereinfachung,
reduzierter Zeitaufwand, ver-tiefende Informationsbereitstellung oder
professionelle Zielgruppenbearbeitung – die Vorteile dieser Strategie
sind durch nichts zu ersetzen. Dabei werden weder persönliche Kontakte
überflüssig (ein häufiges Argument!) noch mangelt es an detailliertem
Wissen über die Marktpartner. Unternehmen, die die Klaviatur beider
Instrumente perfekt beherr-schen leben das, was viele Firmen gerne von
sich behaupten: Eine auf die Kundenbe-
dürfnisse ausgerichtete CRM-Strategie. Von hier bis zur
Kundenbegeisterung ist es dann nur noch ein kleiner Schritt!
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