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Dr. Schwarz Consulting
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eMail-Marketing-Forum.de ist eine Initiative von Absolit

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Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance
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Autorin:
Annette Mayr
Die ersten Sekunden entscheiden über den Erfolg einer eMail. An einigen
Kenngrößen kann bequem vorab getestet werden, welcher Entwurf beim Leser
am besten ankommt.
Die eMail ist als wesentlicher Bestandteil des E-Marketing im
Werbeportfolio nicht mehr wegzudenken. Das sind keine „Big News“! Wissen
Sie aber auch, dass Sie genau 3 Sekunden Zeit haben, um dem Empfänger
folgende Fragen zu beantworten: Was bringt mir diese eMail? Soll ich
sie öffnen oder löschen?
Briefkopf entscheidet über
Öffnen oder Löschen
Deshalb gilt auch für das Marketing im Internet: der erste Eindruck
Ihrer Botschaft ist der wesentliche Garant für den Erfolg Ihrer Kampagne
und der Türöffner für alle weiteren Botschaften. Legen Sie besonderen
Wert auf den „virtuellen Briefkopf“ Ihrer eMail: auf die
Absenderkennung und die Betreffzeile. Um diesen Briefumschlag optimal zu
gestalten, gibt es nur einen Weg: learning-by-testing! Denn kein
Werbetexter kann mit Sicherheit sagen, wie die von maximalem Erfolg
gekrönten ersten Zeilen gestaltet werden müssen. Auch die einzig wahre
Versendezeit ist ein Vabanquespiel.
Bevor Sie eine Kampagne an Ihren gesamten Kunden- bzw.
Interessentenstamm versenden, sollten Sie aus diesen Gründen Vorabtests
durchführen, um die „Alpha-Kampagne“ mit der aussagekräftigsten
Absenderangabe samt der potentesten Betreffzeile zur richtigen Zeit zu
ermitteln. Sie können direkt nach dem Testversand sehen, welche eMail
mit welchem „virtuellen Briefkopf“ zuerst gelesen, weiter bearbeitet
oder einfach nicht geöffnet wird.
Wird Montags oder Freitag
mehr geklickt?
Für die Vorabtests der Kampagnen erstellen Sie Adress-Teillisten, an
die Sie Ihre ersten Testmailings senden. Mit Hilfe eines
Zufallslisten-Generators können diese Teillisten aus der Gesamtmenge
Ihrer Adressen erzeugt werden. Dieser Generator ermittelt beliebig
viele, aber immer gleich große Teillisten (z. B. à 100 Adressen) ohne
jeglichen manuellen Aufwand.
Senden Sie nun an 5 Teillisten (z. B. montags 8:00) eine eMail mit
einer unterschiedlichen Betreffzeilen. Die 3 Entwürfe mit der
erfolgreichsten Betreffzeile werden zu einem weiteren Zeitpunkt an
anderen Teillisten getestet, z. B. freitags 12:00. Diese Ergebnisse
führen Sie zum richtigen Zeitpunkt und dem besten Betreff. Führen Sie
sogenannte Cross-Testings durch, um wirklich alle Variationen
durchzuspielen.
Ändern Sie aber niemals zwei Variablen wie Zeit oder Betreff
gleichzeitig, ansonsten ist es nicht möglich, Erfolge einem der Faktoren
zuzuweisen. Senden Sie die Kampagne mit derselben Betreffzeile zu
unterschiedlichen Zeiten oder testen Sie unterschiedliche Betreffzeilen
zur gleichen Zeit: wenige Stunden zwischen dem Versand der einzelnen
Testmails können die Ergebnisse verzerren. So können Sie natürlich auch
die Inhalte, die Newsletter-Gestaltung und/oder das Wording des
Fließtextes prüfen. Aber bitte testen Sie nie mehrere Variable auf
einmal! Arbeiten Sie dann mit den Durchschnittsergebnissen
(Middle-of-the-road-Testing) weiter, um sich nicht von besonders
entscheidungsfreudigen oder sehr passiven Kunden irritieren zu lassen.
Nur was den Härtetest
besteht, wird verschickt
Mit Hilfe der Analysen des Empfängerverhalten können Sie unter allen
Testkampagnen die beste herausfinden. Der erfolgreichste Entwurf (zum
Beispiel der mit den besten Abverkäufen) wird dann an den gesamten
Verteiler gesendet. Die Testlisten werden selbstverständlich für den
Hauptversand unterdrückt.
Eine andere Testmöglichkeit bieten Ihnen Adresselektierungen nach
bestimmten Kriterien: Es kann Ihnen niemand genau sagen, welche Adresse
in Ihrer Datenbank gut, schlecht, interessiert, loyal, passiv oder
besonders preissensitiv ist. Folglich macht es keinen Sinn, alle
Empfänger auf die gleiche Art und Weise anzusprechen, um dann mit einem
Einheits-Massenmailing potentielle Interessenten mit unpassenden
Information zu beliefern.
Beim professionellen eMail-Marketing definieren Sie individuell,
welcher Textblock an welche Zielgruppe gesendet wird. Sie können diese
Zielgruppen nach sogenannten Profil- oder demografische Daten formen.
Dies sind Informationen, die Kunden oder Interessenten Ihnen bereits
mitgeteilt haben, so zum Beispiel Angaben zu Geschlecht, Alter, Hobbys
und Familienstand. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Zielgruppen
können nach dem Testversand direkt miteinander verglichen werden.
Anschließend entscheiden Sie, bei welcher Zielgruppe Ihre Kampagne am
besten ankommt und vermindern so Streuverluste.
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