4 Online-Trends im Sommerloch

Vier Themen sind für Online-Marketer relevant: Usability, Search, E-Mail und Social. Zu allem gibt es trotz des Sommerlochs Neues zu berichten.


Usability: Wie sehen Ihre Webseiten auf dem Smartphone aus? Laut Statcounter kommen inzwischen 13,3 Prozent aller Seitenabrufe von mobilen Endgeräten. Höchste Zeit also, sich über Responsive Webdesign oder eine separate mobile Site Gedanken zu machen. Am 1.10. gibt es dazu ein Fachkonferenz in Köln.

Search: Die Masse der Neu-Besucher kommt nach wie vor von Suchmaschinen. Seit Panda und Penguin sind klassische Suchmaschinenoptimierung und Linkaufbau sehr kritisch zu betrachten. Die Tricks funktionieren nicht mehr und das Risiko der Verbannung aus dem Index steigt. Was zählt, ist nur noch relevanter Content. Google nennt 23 Punkte an denen Qualitätscontent erkannt wird. Während SEO schwieriger wird, boomt SEA. Laut Marin Report stieg der Preis für Adword-Klicks um 25 Prozent von 32 Cent im Q3/2011 auf 40 Cent im Q2/2012.

E-Mail: Die gute alte E-Mail ist nach wie vor das effizienteste Marketingtool. Laut Direct Marketing Association (DMA) liegt der Return On Investment (ROI) bei  40 US-Dollar. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat ein Whitepaper zur Rechtslage im E-Mail-Marketing nach dem Auslaufen der BDSG-Übergangsregelung verfasst.

Social: Bekanntlich sind Social Media dazu da, den digitalen Dialog mit Kunden zu führen. Nun wird das auch messbar. Das Web Excellence Forum WebXF hat einen Index entwickelt, mit dem Dialoge auf Facebookseiten analysiert werden. DHL, UPS und Comdirect liegen oben. Zu dem Thema Digitaler Dialog erscheint Mitte September auch ein neues Buch.

Am 13.09. halte ich übrigens auf der dmexco um 12 Uhr einen Vortrag: Social Media – nur heiße Luft, in dem ich etwas tiefer auf einige der oben genannten Punkte  eingehe.

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One comment

  1. Petra says:

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass knapp 14 Prozent der Internetseiten über smartphones aufgerufen werden. Sicher, bei Seiten die man unterwegs sucht, wie Restaurants, Hotels und u.a. mag das der Fall sein, aber doch nicht bei normalen Webseiten, die just for fun gemacht werden. Da ist der Bildschirm des smartphones viel zu klein.

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