5 Basics im Online-Marketing

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Online-Marketing-Trends 2012“ gibt es kostenlos als Download.

Von den fünf meistgenutzten Kommunikationskanälen sind vier Online-Kanäle: Die eigene Website, E-Mail- und Suchmaschinen-Marketing sowie Social Media. Dazu kommt aus gutem Grund Pressearbeit. Keines der 727 befragten Unternehmen verzichtet auf Online-Werbung. Wichtigster Trend: E-Mail-, Suchmaschinen- und Social Media-Marketing werden von 96,8 Prozent der Unternehmen eingesetzt – 42 Prozent kombinieren alle drei Instrumente. Die Kurzversion der Studie „Online-Marketing-Trends 2012“ gibt es kostenlos als Download: absolit.de/Trends
Online-Trends 2012
Die wichtigsten Kommunikationskanäle für Unternehmen (n=727)

 

Eigene Webseite ist eine Investition in die Zukunft

Wer online aktiv ist, sollte darauf achten, dass dies der Reputation der eigenen Seite zugute kommt. Diese Reputation steigt mit der Anzahl der Verweise – also externer Hyperlinks. Eine gute Reputation führt automatisch zur verbesserten Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Das Ergebnis: Wie im echten Leben gewinnt auch online diejenige Marke die meisten neuen Kunden, die eine bessere Reputation hat.
Auf die eigene Seite zu verzichten und stattdessen voll auf Facebook zu setzen ist ein Fehler. Damit wird das eigene Werbebudget verwendet, um ein drittes Unternehmen zu stärken, nämlich Facebook. Die eigene Domain dagegen gehört dem eigenen Unternehmen. Diese sollte stattdessen gestärkt werden.

E-Mail ganz vorne
Was in den USA bekannt ist, spricht sich inzwischen auch hier herum: E-Mail-Marketing ist nicht tot, sondern quicklebendig. Es funktioniert jedoch nur, wenn die E-Mails relevant sind. Das wird durch sehr hochwertige, Nutzen stiftende Inhalte erreicht. Billige Massenwerbung funktioniert nicht, sondern verbrennt nur Adressen.

Suchmaschinen sind Neukunden-Bringer
Während E-Mail das Bindungsinstrument für bereits bestehende Beziehungen ist, sind Suchmaschinen der Königsweg zu neuen Kunden. Daran ändert auch das Social Web nichts. Wer Produktinformationen sucht, googelt. Für Unternehmen heißt das: Wer Menschen mit konkretem Produktinteresse sucht, kommt an SEO und Adwords nicht vorbei.

Warum Pressearbeit so wichtig ist
Das einzige Offline-Thema unter den Top5 ist Pressearbeit. Wer mit guten Inhalten Redaktionsarbeit macht, profitiert gleich doppelt. Erstens mit der Nennung des Firmennamens im redaktionellen und damit im glaubwürdigen Umfeld. Zweitens jedoch ziehen gute Inhalte zwangsläufig auch Online-Erwähnungen und damit Hyperlinks nach sich. Und wessen Website gut verlinkt ist, profitiert bei der Suchmaschinenoptimierung.

Social Web auf Platz 5
Social Media Marketing ist ein Hype-Thema dessen ROI alles andere als geklärt ist. Außer Frage steht, dass Unternehmen aus Imagegründen im Social Web Präsenz zeigen müssen. Genau wie ein gutes Callcenter kann professioneller Kundenservice via Twitter und Facebook die Marke stärken. Wie weit diese Investition sich lohnt, muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Wichtig ist, dass der Dialog über Social Web in eine crossmediale Kommunikationsstrategie des Unternehmens integriert ist. Offline Dialoge anzustoßen, die im Social Web weitergeführt werden, ist eine große Chance für Unternehmen, die ihre Kunden ernst nehmen.

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12 comments

  1. Guten Tag Herr Schwarz,

    haben Sie herzlichen Dank für die Veröffentlichung Ihrer Studie. Selbstverständlich ist es sehr spannend, eine repräsentative Einschätzung des Marktes zu der Bedeutung der einzelnen Marketing-basics zu sehen. An einem Punkte bin ich allerdings nicht mit Ihnen d’accord: Pressearbeit ist mittlerweile ebenfalls intensiv und unmittelbar mit Online-PR und Suchmaschinenoptimierung verknüpft. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Online-PR je nach Themenrelevanz eine direkte starke Resonanz im Web erzeugen kann. Messungen ergeben z.T. mehrere hundert bis über tausend indexierte Linkseiten. Deshalb sehe ich PR-Arbeit mittlerweile längst auch als feste Disziplin des Online-Marketing.

    Freundliche Grüße aus Heidelberg
    Gerd Theobald

  2. Lieber Torsten Schwarz,
    Ihre Studie ist sehr aufschlussreich und untermauert unsere Erfahrungen bei den Unternehmen.
    Eine ergänzende Frage habe ich zu Ihrer Studie: Wie viele der 727 befragten Unternehmen sind im B2B bzw. B2C tätig?

    Freue mich auf Ihre Rückmeldung.

    Sonnige Grüße nach Ägypten
    Markus Walter

  3. Die Studie entspricht auch ungefähr unseren Erfahrungen. Wobei wir die Social-Media Komponente momentan nur als Stütze der Suchmaschinenoptimierung benutzen.
    Der Einsatz von Social Media ist halt auch sehr Branchenabhängig. Für Mode, Lifestyle, Computerhardware hätte ich viel Ideen einen Mehrwert zu schaffen. Wir handeln allerdings mit Toner Restposten. Sehr „unsexy“. Da gibt es einfach nicht viel Möglichkeiten Fans zu generieren.

  4. Auch wir wollen unsere Erfahrungen hier kundtun und stimmen der Studie voll und ganz zu. Im Moment hat die Suchmaschinenoptimierung und Social Media für uns absoluten Vorrang und darauf liegt die größte Konzentration. Die ständigen Änderungen in diesem Medium verlangt immer wieder Aktualisierungen und Weiterentwicklungen der Website und der einzelnen Angebote im Onlineversand.

  5. Guten Tag Herr Schwarz, ich habe diese Webseite schon letztes Jahr besucht und danke Ihnen herzlich für die Publikation. Was ich nicht vestehen kann bei der Qualität der Artikel, die Sie anbieten, ist, dass Sie den Kommentar-Spam nicht löschen.

    Viele Grüsse Rudolf Bösiger

  6. Hallo Herr Bösinger, mit dem Spam bin ich am Verzweifeln. Inzwischen lösche ich täglich etwa zwei Spambeiträge. Ich überlege schon, ob ich es umdrehe und erst nach Freischaltung anzeige. Kennen Sie ein Lösung?

  7. Sonja Nordmann says:

    Hallo Herr Schwarz,

    herzlichen Dank für die Studie.
    Besonders interessant finde ich den hohen Prozentsatz beim Online-Marketing. Der ist sicherlich von der Branche, dem Produkt und anderen Kriterien abhängig. Bei uns geht der Trend genau entgegengesetzt. Unsere Kunden (b-to-c) möchten eher ein Direct Mailing anstatt eines Newsletters erhalten.

    Herzliche Grüße
    Sonja Nordmann

  8. Torsten Schwarz

    Hallo Frau Nordmann, trotz Präferenz des Printmailings werden Sie aber, wenn Sie schlau sind, gleichzeitig noch einen E-Mail-Verteiler als Ergänzung aufbauen, oder? Der Erfolg entsteht durch die geschickte Kombination der Medien. Aber ich bin gespannt auf die Ergebnisse der aktuellen Umfrage! lg TS

  9. Hallo Herr Schwarz, leider kenne ich auch kein Patentrezept gegen Blog-Spam: Persönliches Aussortieren heisst Aufwand, den man bei einem erfolgreichen Blog nicht rechtfertigen kann, Restriktion durch Registrierzwang ergibt massiven Kommentarverlust und technische Lösungen helfen nur bedingt. Viele Grüsse Rudolf Bösiger

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