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Dr. Schwarz Consulting
Melanchthonstr. 5
D-68753 Waghäusel
Tel.: 07254 95170-0
info@absolit.de
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Mit acht
Schritten ins Social Web
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Kein Unternehmen kommt
heute daran vorbei, sich über Social Media Marketing Gedanken zu
machen. Das heißt jedoch nicht, dass jetzt hektisch
Twitterprofile und Facebookseiten angelegt werden müssen.
Zuhören und Lernen ist der erste Schritt.
In den USA nutzen schon weit mehr Menschen Social Media als bei uns.
Laut Edison
Research ist besonders Twitter für Unternehmen interessant.
Folgende Fakten werden dort genannt:
87% der US-Amerikaner kennen Twitter - Facebook kennen 88%
7% nutzen Twitter aktiv – 41% haben ein Profil auf Facebook
2/3 der Twitternutzer nutzen dazu das Mobiltelefon
51% der Twitter-Aktiven folgen Unternehmen, Marken oder Produkten
42% haben neue Produkte über Twitter kennen gelernt
41% geben via Twitter ihre Meinung über Produkte weiter
19% suchen über Twitter Service und Beratung
In Deutschland sind es gerade einmal 270.000 aktive Twitter-Nutzer,
also weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung. Auch in
Facebook liegen wir mit zehn Millionen Profilen weit hinter den USA.
Beide Dienste haben jedoch ihre Reichweite in den letzen zwölf
Monaten verdrei- bzw. verfünffacht. Daher sollten Marketer das
Social Web durchaus ernst nehmen.
Zuhören und
Lernen
Auch ohne eigene Aktivitäten sind manche Unternehmen schon
stärker im Social Web präsent, als ihnen lieb ist. Hier die
Ohren aufzuhalten, ist der erste Schritt. Eine einfache
Möglichkeit dazu bietet search.twitter.com. Dort wird der Firmen-
oder Markenname eingegeben und schon sind die Kommentare chronologisch
sortiert sichtbar. Bei Otto, Vodafone, Telekom und 1&1 können Sie sehen, wie
der Dialog mit den Kunden aussehen kann.
Social Media Policy
Bevor Sie ins Social Web gehen, brauchen Ihre Mitarbeiter klare
Richtlinien. Was ist erwünscht und was nicht? Hier verschwimmt oft
die Grenze zwischen Privatpersonen und Angestellten. Bei Twitter ist es
relativ normal ist, dass Menschen auch über Ihren Beruf schreiben
oder dass Angestellte oder Chefs auch einen kleinen Einblick in ihr
Privatleben ermöglichen. Bei Facebook ist das oft eine
Gratwanderung. Kodak
hat dazu gute Tipps publiziert.
Beteiligen
Sobald die Abgrenzung Privatperson/Angestellter klar ist, können
Sie zunächst einmal als Person aktiv werden. Reden Sie mit
Menschen, die über Ihre Marke reden. Natürlich nur, wenn sie
das Gefühl haben, dass diese Menschen das auch wollen. Und stellen
Sie immer klar, dass sie für dieses Unternehmen arbeiten. Sie
werden sich wundern, wie groß die Freude darüber ist, dass
Kunden sich plötzlich ernst genommen fühlen.
Selbst Twittern
Sie können in Twitter mit Nutzern diskutieren oder einfach nur
schnelle Informationen bereitstellen. Als die Aschewolke über
Europa zog konnten die Fluggesellschaften über Twitter schnell den
aktuellen Stand bekannt geben. Und wenn Sie nicht viel zu sagen haben,
dann stellen Sie doch zumindest Ihre Pressemeldungen online. Unter den
wenigen deutschen Twitternutzern sind nämlich
überproportional viele Journalisten. Mit Twitterfeed lässt
sich das Einspielen der Presseinformationen auch automatisieren.
Twitter ist heute schon der Quasi-Standard für das „Echtzeit-Web“.
Youtube-Seite
einrichten
Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Wenn
Sie eigene Videos haben, können Sie diese bequem publizieren. Wenn
nicht, zeigen Sie auf Ihrer Seite eben nur die Videos, die Sie für
interessant halten. Dazu müssen Sie ein Video nur als Favorit
markieren. Ich habe das auch nicht anders gemacht: youtube.com/user/absolit
Content/Dialog-Strategie
Youtube und Twitter sind relativ einfache Portale. Wenn Sie sich jedoch
weiter ins Social Web wagen, sollten Sie strategischer vorgehen: Was
ist Ihr Ziel und welche Ressourcen haben Sie? Einfach nur das Social
Web mit Informationen zu bespielen, die zufällig da sind, ist zu
wenig. Genau wie Sie bei Ihrem Newsletter ein klares inhaltliches
Konzept haben, benötigen Sie das auch für das Social Web:
Welche Inhalte haben wir, wie oft gibt es da etwas Neues und wo soll
das wie kommuniziert werden? Und dann die Gretchenfrage: Was machen
wir, wenn Fragen kommen? Mit wie vielen Anfragen muss gerechnet werden?
Wer beantwortet diese. Sie haben ja schon die Twitterprofile von Otto,
Vodafone und 1und1 gesehen. Da stecken mehrere Personen dahinter, die
gut beschäftigt sind.
Facebook-Seite
einrichten
Irgendwann kann der Punkt kommen, an dem Sie im Rahmen einer
Content/Dialog-Strategie zu dem Ergebnis kommen, dass eine
Facebook-Seite Sie Ihrem Ziel näher bringt. Dann gibt es
eigentlich nur drei Dinge zu beachten:
Die Seite sollte von einem Profil aus eingerichtet werden, dass dem
Unternehmen gehört.
Die Seite sollte relevante Informationen enthalten.
Die Seite sollte „empfehlenswert“ sein, es sollte einen Grund geben,
warum viele „gefällt mir“ drücken.
Reichweite
erhöhen
Wenn bisher alles gut gegangen ist, können Sie durchstarten.
Starbucks hat bereits acht Millionen Fans bei Facebook. Weisen Sie an
jeder Ecke darauf hin, dass Sie in Social Web aktiv sind. Fordern Sie
nicht nur auf der Homepage sondern in allen Medien auf, Ihnen zu folgen.
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Mit acht Schritten ins Social Web
Kein Unternehmen kommt heute daran vorbei, sich über Social Media Marketing Gedanken zu machen. Das heißt jedoch nicht, dass jetzt hektisch Twitterprofile und Facebookseiten angelegt werden müssen. Zuhören und Lernen ist der erste Schritt.
Autor: Dr. Torsten Schwarz
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