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Dr. Schwarz Consulting
Melanchthonstr. 5
D-68753 Waghäusel
Tel.: 07254 95773-0
info@absolit.de
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In 7 Schritten zum Twitter-Profi
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Nachdem nun jeder eine Homepage hat,
kommt die nächste Internet-Welle auf uns zu: Twitter. Dieser
Kurznachrichtendienst ist absolut simpel und genau darauf beruht der
Erfolg.
Wer als Unternehmen den Kontakt zum Markt behalten will, muss jetzt
schnell eine eigene Strategie entwickeln. Denn die Nutzer sind
längst aktiv in dieser Einfachvariante des Social Web. Damit
beginnen die nur 140 Zeichen langen Nachrichten auch für
Unternehmen relevant zu werden. Für Öffentlichkeitsarbeit,
Vertrieb und Kundenservice kann das neue Medium eingesetzt werden. Hier
finden Sie die wichtigsten Schritte zur eigenen Twitter-Strategie.
Den eigenen Namen
sichern
Wer im Web zu spät kam, dessen Domainname war vergeben. Die
Domainregistrierung ist jedoch eine Hürde. Bei Twitter lässt
sich ein Name mit wenigen Mausklicks reservieren: Vier Formularfelder
ausfüllen – fertig. Also gleich registrieren.
Absender festlegen
Wer soll bei Ihnen eigentlich twittern? Fünf Optionen stehen zur
Auswahl:
1. Sie zwitschern als Privatperson
2. Sie zeigen sich mit Ihrem Namen und Foto, aber in Ihrer Rolle als
Angestellter
3. Sie arbeiten als Person, aber unter Logo und Namen Ihres Unternehmens
4. Sie sind anonym nur unter dem Unternehmensnamen ohne Nennung von
Personen
5. Sie habe für jedes Produkt einen eigenen Twittterfeed mit
Produktnamen und -logo
Ziel definieren
Was wollen Sie damit bezwecken, dass Sie auf Twitter aktiv sind? Wollen
Sie potenzielle Kunden finden, die via Twitter nach einer Lösung
suchen? Es gibt inzwischen viele Kurznachrichten nach dem Schema „Kann
mir mal jemand einen guten Anbieter zu XY nennen?“ Oder wollen Sie
offensiv Ihre Produkte verkaufen? Das geht im Social Web oft schief. Dell jedoch
gelingt es sehr gut, für sein Outlet einen Fanclub mit eine
Drittelmillion Followern aufzubauen. Oder wollen Sie einfach nur
präsent sein und auf Kundenfragen antworten? Darauf wird es wohl
für viele hinauslaufen, denn immer mehr Kunden gewöhnen sich
in den USA an, per Twitter „anzurufen“.
Zielgruppen
definieren
Wer wird Ihre Einträge lesen? Sind es nur Ihre privaten Freunde
oder Bekannte? Oder schreiben Sie für Ihre beruflichen Kontakte?
Nehmen Sie dabei nur gute Bekannte als Follower auf oder ist für
Sie jeder flüchtige Kontakt ein Freund? Welchen Sprachstil
erwartet Ihre Zielgruppe? In der momentanen Pionierphase ist alles noch
recht locker bei Twitter. Aber das wird nicht so bleiben, wenn Twitter
sich als offizielles Fenster zum Kunden etabliert hat.
Inhalte finden
Wenn Sie nichts zu erzählen haben, kommen keine Leser. Relevanz
ist wie bei einem E-Mail-Newsletter auch bei Twitter oberstes Gebot.
Folgende Möglichkeiten gibt es:
- Produkt- und Sonderangebote á la Dell, Aldi oder Tchibo (die
letzteren warten noch)
- News aus der Branche oder aus Ihrem Unternehmen
- Verweise auf interessante Webseiten und Blogeinträge
- Fachliche Gedanken, die Sie persönlich beschäftigen
- Begebenheiten aus Ihrem täglichen Leben
- Einblicke in Ihre privaten Aktivitäten
Sicher schafft es Vertrauen, wenn man Mitarbeiter auch einmal als
Menschen kennen lernt. Aber kann ein deutsches Unternehmen mit solch
unkontrollierbarer Unternehmenskommunikation umgehen? In jedem Fall
empfiehlt sich ein Redaktionskonzept, das klar definiert wer wie
über was twittern darf.
Aufwand
abschätzen
Wie viel Aufwand ist Ihnen Twitter wert? Wollen Sie wirklich zehnmal
täglich etwas schreiben? Twitter ist als Instrument sicher wenig
sinnvoll, wenn wochenlang Funkstille herrscht.
Beobachten
Eines sollten Sie in jedem Fall tun: Die Ohren aufsperren, ob nicht
schon längst über Sie gezwitschert wird. Legen Sie Ihre
Suchbegriffe fest und nutzen Sie unter search.twitter.com die „Advanced
Search“-Funktionen. Speichern Sie Ihre Routinesuchen als Bookmark.
Lassen Sie sich von twe2
per SMS benachrichtigen, sobald in einem Gespräch Ihr Name
fällt. Und schauen Sie ruhig einmal, wer in Ihrer nächsten
Umgebung auch noch twittert.
Ausblick
In einem der nächsten Beiträge werde ich Ihnen noch einige
Werkzeuge für Twitter vorstellen. Das größte Defizit
herrscht momentan bei der strategischen Einordnung des neuen Medium. Im
Internet hat es zum Teil Jahre gedauert, bis Unternehmen erkannt haben,
dass sie an dem Thema nicht vorbeikommen. Das wird bei Twitter
voraussichtlich schneller gehen.
Eine Frage, die sich immer wieder stellt ist: Wem soll ich „followen“.
Ich handhabe das so: Unter meiner persönlichen Adresse twitter.com/DocS
followe ich nur Menschen, die ich kenne. Das Infoportal Absolit.de ist
dagegen eine Marke. Wer sich unter twitter.com/absolit als
Anhänger dieser Marke outet, hat es verdient, dass die Marke
dieses Vertrauen auch erwidert. Daher followe ich dort allen Followern
– außer erkennbar unseriösen. Von einem automatischen
Followen würde ich eher abraten. Ganz anders sieht es bei meinen Büchern
aus: die followen nur sich selbst:.
Zum Schluss gibt es ja noch das „unfollowen“: Wenn Sie in Ihrer
Follower-Liste „remove“ drücken, ist die Freundschaft beendet. Die
gleiche Möglichkeit haben Sie auch in Ihrer Following-Liste: Wer
auf Ihre Kontaktversuche nicht reagieren will, den streichen Sie
einfach. Dann entgehen Ihnen aber auch die wichtigen Nachrichten dieses
Twitterfeeds – wenn sie denn wirklich wichtig waren.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Klaus Eck. Der Kommunikationsberater ist Twitter-Experte der ersten Stunde: twitter.com/klauseck.
Er hat diesen Text kritisch durchgesehen. Mein Tipp: Followen Sie ihm.
Dieser Beitrag erschien erstmals im Absolit-Newsletter: www.absolit.de/news.htm
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