Flims Laax zieht Skifahrer mit eCoupons an

Autorin: Carola Velten. Die Skiregion Flims Laax setzt E-Mail-Marketing zur Ergänzung ihrer klassischen Direkt-Marketing-Kampagnen ein. Der Versand von Gutscheinen per E-Mail ist ein weiterer Schritt, um die Response-Raten zu steigern und gleichzeitig Kosten zu senken.

Die Skiregion Flims Laax setzt E-Mail-Marketing zur Ergänzung ihrer klassischen Direkt-Marketing-Kampagnen ein. Der Versand von Gutscheinen per E-Mail ist ein weiterer Schritt, um die Response-Raten zu steigern und gleichzeitig Kosten zu senken.

Nach ersten Erfahrungen mit E-Mail Marketing in den letzten Jahren hat sich die Skiregion Flims Laax entschlossen, seinen Besuchern zusätzliche Dienstleistungen per E-Mail zu bieten: Interessierte können sich ab sofort per E-Mail über aktuelle Sonderangebote, Veranstaltungsinformationen und Neuigkeiten zur SkiDirect-Karte informieren lassen. Weitere Angebote sind in Planung.

Wintersportler nutzen das Internet
Ein immer größer werdender Teil der Kundenkontakte für das Skigebiet findet über das Internet statt. Dies liegt zum einen an der im Allgemeinen sehr jungen Zielgruppe der Skifahrer und Snowboarder. Zum anderen setzt sich das Medium E-Mail zunehmend auch bei der traditionellen Zielgruppe des Skigebiets durch. Die Herausforderung besteht nun darin, gedruckte Gutscheine aus dem klassischen Dialogmarketing in die elektronische Welt des Internets zu übertragen. Die Umsetzung der Idee von elektronischen Gutscheinen ist dabei nicht trivial. Zwei wesentliche Merkmale der Gutscheine müssen in die elektronische Form übernommen werden, um effizient damit zu arbeiten:
· Optimaler Kopier- und Fälschungsschutz
· Maschinelle und somit komfortable und kosteneffiziente Verarbeitung bei der Einlösung des Gutscheins

Personalisierte PDF-Gutscheine sind einfach und sicher
Als Trägermedium für elektronische Gutscheine gibt es zwei Alternativen. Im Internet können Hyperlinks mit entsprechend kodierten Parametern eingesetzt werden. Im Verkaufsgeschäft dagegen sind gedruckte Gutscheine nötig. Als Druckvorlage für die Vorweisung der Gutscheine in Ladengeschäften sind PDF-Dokumente am besten geeignet: Sie sind plattformneutral, sehr weit verbreitet und können problemlos gespeichert und gedruckt werden. Auch von relativ unbedarften Computernutzern lassen sich PDF-Dokumente einfach verwenden, sind aber trotz aller Einfachheit in der Benutzung nicht vom User zu manipulieren und nicht virenanfällig.

Die in Laax eingesetzten Coupons beinhalten Angebote zu Skiausrüstungen, die in zwei verschiedenen Ladengeschäften im Skigebiet erworben werden können. Im Rahmen einer Weiterentwicklung laufen zudem Tests, um die Coupons zukünftig auch mit Kundeninformationen auszustatten, die in Strichcodes kodiert sind. Dieser Ansatz würde wesentliche Erleichterungen für die Verkaufsstellen bieten. Das Einlesen der Strichcodes mit handelsüblichen Kassenscannern erspart das manuelle Erfassen der Kundeninformationen.

Gutscheine herstellen geschieht vollautomatisch
Nicht nur das Einlösen der Gutscheine muss mit vertretbarem Aufwand erfolgen, auch die Erstellung der Gutscheine muss einfach und kostengünstig zu bewerkstelligen sein. Moderne Software-Lösungen für E-Mail-Marketing weisen umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung von E-Mails auf, wobei dies auch mitgeschickte Dateianhänge umfassen kann. Dabei lassen sich die PDF-Dateien denkbar einfach wie in einem Serienbrief-Verfahren personalisieren: Im Fall Flims Laax wurden Name und Vorname sowie der Barcode als Platzhalter im PDF-Dokument vordefiniert. Beim Versand der E-Mails mit den Anhängen werden die Inhalte automatisch für jeden Adressaten personalisiert.

eCoupons sind sehr beliebt
Eine aktuelle Befragung des Neu-Isenburger E-Marketing-Dienstleisters Insecon zeigt:
23 Prozent der dreitausend befragten Testpersonen nutzen virtuelle Coupons regelmäßig, weitere 18 Prozent haben diese bislang zumindest einmal eingesetzt. Für 37 Prozent der Befragten stellt die virtuelle Rabattmarke einen Kaufanreiz dar, nur acht Prozent ließen die Coupons komplett kalt.

Kodierte Parameter und Grafiken bei IKEA
Einen anderen interessanten Weg wählte IKEA Deutschland mit individualisierten Bildern im Text der E-Mail. Grundlage der von Gerstenberg Druck & Direktwerbung entwickelten Lösung ist eine Datenbank, aus denen die Informationen via XML direkt in der E-Mail-Lösung zu gestalteten E-Mails verarbeitet werden.

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