Zickenalarm im E-Mail-Karussell

Yvonne Perdelwitz von der E-Mail & Online Marketing Agentur postina.net über zickige E-Mail-Clients und einen kostenlosen Helfer auf dem Weg zur fehlerfreien E-Mail: Den HTML-Validator.


Es kann schon einmal ein kleiner Fehler beim Programmieren einer E-Mail unterlaufen, zum Beispiel beim Farbcode einer Überschrift. Manche E-Mail-Programme „verstehen“ trotzdem, was der Autor eigentlich gemeint hat, andere nicht. So werden die meisten Empfänger mit dem fehlerhaften Befehl „color:cc0000;“ wie gewünscht rot sehen. Nicht so Apple Mail Nutzer – bei ihnen wird der Schriftzug schwarz dargestellt, bis der Fehler erkannt und behoben wurde, und „color: #cc0000;“ da steht. Einen noch mimosenhafteren Fall hatten wir neulich beim iPhone5s. Es stolperte über ein überflüssiges “ /“ am Ende eines Meta-Tags und zerriss die gesamte Tabelle, in die ansonsten alles ordentlich gepackt war. Interessanterweise fiel dies noch nicht einmal dem Zustellbarkeitstest auf, der zufälligerweise mit einer anderen Variante des Betriebssystems testete.

Dahingegen hat der HTML-Validator (http://validator.w3.org/) vom W3C (World Wide Web Consortium) uns umgehend auf den Fehler aufmerksam gemacht. Bei dieser kostenlosen Software kann der Quellcode der E-Mail entweder direkt hineinkopiert oder von einer URL eingelesen werden. Zeile für Zeile wird dann angezeigt, wo welche Zeichen oder Begriffe nicht konform mit der jüngsten Version der Sprache HTML sind und wo es dementsprechend zu Problemen kommen kann, wenn eine Maschine deren Grammatik und Vokabular auslesen muss. Auch auf strukturelle Flüchtigkeitsfehler wird hingewiesen („a-Tag“ nicht geschlossen, zweimal valign=“top“ eingegeben, unlogische Verschachtelung, etc).

Auch ganze Template-Vorlagen können mit der Software getestet werden, wenn man sich auch bei falschem Alarm nicht aus der Ruhe bringen lassen sollte, weil systemimmanente Anweisungen der Newslettervorlagen als „Fehler“ deklariert werden.

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