Neue Zahlen: E-Mail lebendiger denn je

Trotz Whatsapp, Push Notifications und SMS bleibt E-Mail der wichtigste Push-Kanal. Eine neue Studie zeigt, dass international 46 Prozent der Unternehmen ihr Budget für E-Mail-Marketing steigern. In Deutschland sind es 39 Prozent.

Jeder Zweite erhöht Budget für E-Mail-Marketing

Litmus hat gerade 1251 Online-Marketer weltweit nach ihrem Budget für E-Mail-Marketing gefragt: 46 Prozent steigern die Ausgaben, 50 Prozent halten sie konstant und nur 4 Prozent reduzieren ihre Aktivitäten.

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Das bestätigt die Zahlen von Absolit. Im Januar hatten wir 1120 deutschsprachige Unternehmen befragt. Das Ergebnis: 39 Prozent steigern ihr Budget für E-Mail-Marketing, 58 Prozent lassen es unverändert und nur 3 Prozent reduzieren ihre Aktivitäten.

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E-Mail als ROI-Champion

Der Grund für die positiven Zahlen liegt in der Effizienz des Kanals E-Mail. Während der ROI (Return on Investment) für Printmailings bei 7 liegt, beträgt er für Suchmaschinenoptimierung 20 und für E-Mail-Marketing 38. In jüngster Zeit ist der ROI sogar nochmals leicht auf 42 angestiegen. Die Touristikbranche kommt sogar auf 53.

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2,3 Milliarden E-Mails täglich

Nicht jede E-Mail wird gelesen. Jeden Tag prasseln zwei Milliarden E-Mails auf 58 Millionen potenzielle Leser ein, das sind täglich 40 E-Mails pro Person. Nur Unternehmen, denen es gelingt relevante E-Mails zu versenden, haben eine Chance wahrgenommen zu werden.

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12 Prozent mehr Umsatz und 23 Prozent mehr E-Mails 2018

Im Weihnachtsgeschäft 2018 trug die E-Mail entscheidend zum Umsatzwachstum bei: 18 Prozent mehr Bestellungen und 12 Prozent mehr Umsatz sind nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Anzahl der in der Weihnachtszeit verschickten E-Mails um 23 Prozent gesteigert wurde. Der Grund für den Erfolg ist nicht zuletzt das Vertrauen, dass der E-Mail entgegengebracht wird. 58 Prozent der Verbraucher sagen, dass es das Vertrauen in den Absender ist, dass sie eine E-Mail öffnen lässt. Nur 34 Prozent dagegen vertrauen News, die über Social Media kommen.

 

Google AMP : Der nächste Boom steht bevor

Die Stärke von E-Mail ist, dass es so bequem ist, darauf zu reagieren: Ein Klick genügt. Nun hat Google AMP for Email gestartet. Damit wird es wie im Web möglich, weit mehr Elemente zur Interaktion mit den Lesern einzubauen. Neben Gmail unterstützen auch Yahoo und Microsoft-Outlook die neue Technik.

Vorteil: Man muss nicht mehr das E-Mail-Programm verlassen, um Produkte anzusehen, Bestellungen auszuführen, Buchungen zu bestätigen oder an  Umfragen teilzunehmen. Wer einen ersten Eindruck haben möchte, sollte sich bei Booking.com, Doodle oder Pinterest anmelden.

 

Keine Angst mehr vor unseriösen Anbietern

Die alte Angst vor betrügerischen E-Mails gilt nicht mehr: 16 Prozent der Unternehmen schützen bereits mit DMARC ihre Domain vor Missbrauch.

64 Prozent versenden ihre Newsletter über CSA-zertifizierte Mailserver. Die CSA (Certified Senders Alliance) sichert den Empfängern zu, dass es sich um seriöse E-Mails und nicht um Spam handelt.

Damit auch niemand mehr Angst davor haben muss, aus einem Verteiler nicht mehr raus zu kommen, gibt es seit letztem Jahr das One-Click Unsubscribe.

Wie der Name sagt, können sich Nutzer so mit einem einzigen Klick abmelden. Gmail empfiehlt die Nutzung und auch Yahoo unterstützt One-Click-Unsubscribe. Die Certified Senders Alliance (CSA) des eco-Verbands verpflichtet ihre Mitglieder ab dem 1. Juli 2019 zur Umsetzung.

Obwohl sie mit einem Alter von 48 Jahren schon fast als schwer vermittelbar gelten könnte, entwickelt sich die E-Mail doch rasant weiter. Einige Unternehmen müssen jedoch noch ein paar Hausaufgaben machen, damit sie auch eine gute Absender-Reputation erhalten.

 

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