Typografie im Newsletter

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Ein gelungenes Schriftbild ist wesentlich für eine E-Mail. Yvonne Perdelwitz von postina.net mit einer Übersicht.

Harmonieren Schriftfamilie, Schriftgröße und Zeilenhöhe miteinander, erleichtert es dem Leser, den Inhalt schnell zu erfassen. Der Einsatz von Webfonts, die aus dem www. – zb. von Google Fonts – nachgeladen werden, ist aber immer noch komplex und nicht für alle Endgeräte optimierbar. Im E-Mail Design wird deshalb weiterhin auf websichere Schriften gesetzt. Auch wenn diese meist nicht dem CI des Kunden entsprechen. Ein gutes Leseerlebnis kann dabei allemal gewährleistet werden.

Hintergrund: Wie funktionieren Schriften auf dem Bildschirm?

Generell zeigen E-Mail Clients die HTML-Version von E-Mailings nur in den Schriftarten an, die auf dem Rechner des Empfängers installiert sind. Die nachfolgenden Fonts werden, wegen Ihrer Verbreitung auf fast allen Betriebssystemen und Devices, auch „web safe fonts“ oder „websichere Schriftarten“ genannt. Die Schriften sind in identischen Größen (font-size) dargestellt.

Arial »

weit verbreitet, mit einfachen Formen und ohne Serifen als Alternative zur Helvetika für den Bildschirm entworfen.

Verdana »

im Hinblick auf optimale Bildschirmdarstellung auch bei kleinen Schriftgrößen für Microsoft entwickelt worden. Eine große x-Höhe, weite Proportionen, großzügige Buchstabenabstände und ausgeprägte Unterschiede zwischen ähnlich geformten Buchstaben tragen zu einer guten Lesbarkeit bei.

Calibri »

von Lucas de Groot ursprünglich für einen Pitch zur Neugestaltung des ZDF-Erscheinungsbildes gestaltet, konkurriert häufig mit Verdana.

Tahoma »

die Microsoft Bildschirmschrift kann auch Arabisch, Hebräisch und Thailändisch.

Trebuchet MS »

Standardschriftart für Titelleisten in Windows XP mit vielen charakteristischen Merkmalen wie den schrägen Seiten vom großen M. Bezieht ihren Namen von einer mittelalterlichen Waffe.

Lucida »

War als eine der ersten Fonts für DTP verfügbar, universell einsetzbar mit klarem Bild und klassizistischen Zügen.

Courier »

Entworfen für Schreibmaschinen und Computer, wird sie allgemein auch als Standard-Schriftart für Nur-Text-E-Mails verwendet.

Georgia »

speziell für klare Darstellung und optimale Lesbarkeit auf Computerbildschirmen entwickelt, erlebte seit 2006 eine Wiederbelebung im Internet, vor allem durch die Nutzung in Blogs. Auch die Internetauftritte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der New York Times verwenden sie.

Times New Roman »

obwohl mittlerweile nicht mehr von The Times benutzt, ist weiterhin besonders im Zeitungsdruck und in der Bürokommunikation beliebt, denn Sie ist robust, klar sowie im Platzverbrauch ökonomisch. Die Serifenschrift ist für´s Web allerdings nur bedingt geeignet (Lesbarkeit).

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